IMK prognostiziert starkes Wirtschaftswachstum 2015 und 2016

Konjunktur-


Die Wirtschaft in Deutschland wird 2015 und 2016 trotz des unsicheren globalen Umfeldes stark wachsen. Ende nächsten Jahres wird das Bruttoinlandsprodukt um 2,0 Prozent zugelegt haben, so die aktuelle Prognose des IMK.

Bilanzen

Das IMK sieht Deutschlands Wirtschaft trotz Widrigkeiten in robuster Verfassung

Binnennachfrage ist Wirtschaftsmotor in 2015 und 2016

Deutschlands Wirtschaft behält das robuste Wirtschaftswachstum bei, trotz der derzeit zahlreich einprasselnden negativen Ereignisse. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) sieht die Konjunktur noch in diesem Jahr um 1,8 und im kommenden Jahr um 2,0 Prozent anwachsen.

Nicht die exportlastige Industrie, sonder die „ungewöhnlich günstige“ Binnennachfrage sei der Hauptmotor für das erwartete Wirtschaftswachstum. „Haupttreiber ist der private Verbrauch“, so Chef-Ökonom des IMK, Gustav Horn. Den Arbeitnehmern stehe aufgrund der kräftig gestiegenen Einkommen und der niedrigen Inflation mehr Geld zu Verfügung. Die Kaufkraft werde im Jahr 2015 um drei Prozent und im Jahr 2016 um zwei Prozent gestiegen sein.

Eine erhöhte Binnennachfrage sorgte für einen Puffer gegen die weltweiten Verwerfungen und der Staat bliebe durch die gleichzeitig hohen Steuereinnahmen handlungsfähig.

Das IMK bewertet den Mindestlohn als positiv. Die Befürchtungen eines stagnierenden Beschäftigungsaufbaus „haben sich als haltlos erwiesen“, so Horn. Die Arbeitslosigkeit sei seit der Einführung des Mindestlohns um 1,8 Prozent abgesunken.





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