IMK-Frühwarn-Ampel bleib bis April 2017 auf Grün

Konjunktur-


Moderates Wirtschaftswachstum und eine nur sehr geringe Rezessesionswahrscheinlichkeit. Das IMK sieht die deutsche Wirtschaft für 2017 im gleichen Schwung wie im vergangenen Jahr.

BIP wird 2017 voraussichtlich um 1,2% steigen

Ampelsystem
IMK-Ampel bleibt bis April auf Tief-Grün

Die Rezessionsgefahr für die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor sehr gering. Der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung stieg in den vergangenen Wochen zwar etwas an, aber die Wahrscheinlichkeit einer Rezession befindet sich lt. IMK noch immer auf sehr niedrigem Niveau.

Die mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit für den Zeitraum Februar bis Ende April liegt nach dem IMK-Indikator bei 7,1 Prozent. Im Januar zeigte der Wert noch eine Rezessions-Gefahr von 3,6 Prozent an. Damit leuchtet die Frühwarn-Ampel des IMK nach wie vor „tief-grün“. Eine Umschaltung auf Gelb erfolgt erst ab einer Rezessionswahrscheinlichkeit von 30 Prozent.

Die derzeit gute Auftragslage habe den deutlichen Rückgang der Industrieproduktion im vergangenen Dezember kompensiert. Der dennoch erfolgte leichte Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit sei auf die etwas ungünstigere Lage bei den Inlandsaufträgen und eine Verschlechterung bei den Stimmungsindikatoren zurückzuführen.

Das IMK geht nach wie vor von einem moderaten Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus. Aktuell schätzt das Institut einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um durchschnittlich 1,2 Prozent im Jahr 2017 ein. Die konjunkturelle Dynamik aus dem Jahr 2016 werde auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Lediglich die höhere Anzahl an Feiertage werde den Jahresdurchschnittswert vom vergangenen Jahr etwas geringer ausfallen lassen.


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