Im Juli 2015 in Eurozone 0,2% Inflation – EZB-Maßnahmen wirken noch nicht

Konjunktur Eurozone-


Im Juli 2015 lag die Inflationsrate in der Eurozone bei 0,2 Prozent im Jahresvergleich. Das milliardenschwere Anleihekaufprogramm der EZB greift sichtlich noch nicht.

Europakrise

Die massiven Maßnahmen der EZB verfehlen noch immer ihr Ziel

Im August stellt sich „Stabilität“ oder „Rückkehr zur Null“ heraus

Die Inflationsrate in der Eurozone betrug im Juli 2015 nach Meldung der Europäischen Statistikbehörde (Eurostat) 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Juli. Damit war die Rate ebenso hoch wie ein Monat zuvor.

Die von Eurostat bezeichnete „Stabilität“ der Inflationsrate ist im Bezug zum Vormonat zwar richtig, kann allerdings nicht im Sinne der Europäischen Zentralbank (EZB) sein. Ob es sich lediglich um ein Verharren auf 0,2 Prozent oder gar um eine Umkehrbewegung in Richtung Null handelt, wird sich mit der August-Statistik herausstellen.

Im Februar 2015 lag die Inflationsrate in der Eurozone bei -0,3 Prozent, im folgenden Monat bei -0,1 Prozent. Der April brachte eine „glatte Null“ ein und im Mai hatte die Inflationsrate wieder ein echtes positives Vorzeichen mit +0,3 Prozent. Im Juli war es wiederholt der Energiesektor mit -5,6 Prozent (im Vormonat -5,1%), der die Inflationsrate des gesamten „virtuellen Warenkorbs“ in die Tiefe zog.

Die EZB entschied bei ihrer letzten Sitzung das Beibehalten der Zinsen auf dem niedrigen Wert. Das Anleihekaufprogramm kommt angesichts der stagnierenden Inflation offensichtlich noch nicht zum Tragen. Die angestrebten knappen 2 Prozent drohen wieder in die Ferne zu rücken.





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