Im ersten Quartal 2013 deutlich höhere Steuereinnahmen

Haushalt-


Bund und Länder können sich über ein dickes Steuerplus innerhalb der ersten drei Monate 2013 freuen. Alleine der Monat März brachte dem Fiskus rund 52 Mrd. Euro Steuern ein, obwohl die Konjunktur lahmt und der Süden Europas unter den Schulden- und Troika-Lasten stöhnt.

Erstes Quartal 2013 hohes Steueraufkommen

Steuereinnahmen
Etwas Entspannung für Finanzminister Wolfgang Schäuble

Im ersten Quartal 2013 wurden in die Steuersäckel von Bund und Ländern im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres ein Plus von 3,4 Prozent gespült. Das Bundesfinanzministerium berichtet sogar von einem Steuerzuwachs um 5,7 Prozent im vergangenen März (insg. 51,7 Milliarden Euro).

Nachdem zum Jahresanfang die um 5,3 Cent pro kWh (Kilowattstunde) angehobene Öko-Umlage Einzug erhielt, dürfte der deutliche Zuwachs der Steuermehreinnahmen bei Energie bzw. Strom kaum überraschend sein. Auf die „Öko-Abgabe“ fallen noch die Umsatzsteuer an, die vom Verbraucher (Mehrwertsteuer) voll zu entrichten sind. Weitere Zuwächse beim „Fiskus-Zufluss“ wurden beim Solidaritätszuschlag sowie der Versicherungssteuer festgestellt.

Deutlich rückläufig waren in den ersten drei Monaten von 2013 die Steuereinnahmen für Bier und Tabak. Während die Biersteuer um 6,5 Prozent zurückging, waren die Mindereinnahmen der Steuerkassen für Tabak mit minus 7 Prozent etwas deutlicher. Auf der anderen Seite konnte sich die Länder über ein Plus von 14,3 Prozent bei der Grunderwerbsteuer und einem satten Steuerzuwachs um 22,6 Prozent für Lotterie und Pferdewetten freuen.

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