Im April 2015 Flaute in der EU Industrieproduktion: Wachstum 0,1%

Konjunktur Europäische Union-


Flaute in der Industrieproduktion in der EU sowie in der Eurozone im April 2015. Mit einer Bilanz von +0,1 Prozent kann gerade noch von Wachstum gesprochen werden.

Europakrise

Laues Lüftchen und Ebbe am Strand. Die Industrieproduktion in der EU stagniert

Frankreichs und Italiens Industrieproduktionen schrumpften

Ein Boom sieht anders aus. In der Europäischen Union (EU28) sowie in der Eurozone (ER19)hat das jeweilige Wachstum der Industrieproduktion im April 2015 die Null nur knapp verfehlt. Die saisonbereinigte Industrieproduktin stieg in der gesamten Ländergemeinschaft sowie in der Währungsunion gegenüber dem Vormonat um lediglich 0,1 Prozent an, so die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag.

Im März schrumpfte die Industrieproduktion in der EU28 um 0,1 Prozent und in der ER19 um 0,1 Prozent.

Rückläufige Produktionen von Verbrauchsgütern (EU28 -1,2% und ER19 -0,8%) sowie die nach wie vor anhaltende Handelsbeschränkung mit Russland sind in der Industrieproduktion die größten Dämpfer gewesen. Innerhalb der Eurozone ging die Sparte Energie mit -1,9 Prozent am deutlichsten zurück.

Den größten Rückgang in der Industrieproduktion wies mit -4,9 Prozent Norwegen auf, gefolgt von Kroatien mit -4,1 Prozent. Das wirtschaftliche Großkaliber Frankreich fuhr ein Minus von 1,0 Prozent ein. Italiens Industrieproduktion ging im April 2015 um -0,3 Prozent zurück.

Innerhalb der Pluszone waren u.a. Litauen mit 3,4 Prozent, Schweden mit 2,2 Prozent und Irland mit 1,3 Prozent. Die Industrieproduktion Deutschlands wuchs im April um 0,8 Prozent an.





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