ifo-Stimmung fällt im Juni 2019 weiter ab

Konjunktur –


Die Stimmung der Firmen-Manager der unterschiedlichen Unternehmen ist im Juni 2019 um ein weiteres Stück abgerutscht. Lediglich der Handel hält ein kleines Flämmchen als persönliches Leuchtfeuer in der Hand.

EZB dürfte bald die Geldhähne voll aufdrehen

Industriegewerbe
Verarbeitendes Gewerbe fährt Stimmung weiter zurück

Der Geschäftsklimaindex des Münchener ifo Instituts für den Monat Juni 2019 zeigt bei allen Managern der unterschiedlichen Geschäftssparten fast ausschließlich eingetrübte Gesichter. Abermals ging der Gesamtindex gegenüber dem Vormonat zurück. In diesem Monat um 0,5 Punkte auf 97,4 Punkte. Damit rutschte der Index nach einem kleinen „Leuchtfeuer“ zum dritten Mal in Folge ab und erreichte den tiefsten Stand seit November 2014.

Nachdem im Verarbeitenden Gewerbe der Geschäftsklimaindex um ein weiteres Stück absank, blieb als letzter Strohhalm der bisher auf dem langfristigen Mittelwert verbliebene Wert für die Einschätzung der aktuellen Lage. Doch bei Beibehaltung der gegenwärtigen Ausrichtung wird dieser Index demnächst nach unten abweichen. Der sinkende Auftragsbestand gab dem Pessimismus einen weiteren Vorschub.

Im Dienstleistungssektor ließ das Geschäftsklima ebenfalls nach. Die Erwartungen der Firmenleiter sind weiter herunter gefahren, doch bei etwas besserer Bewertung der aktuellen Lage.

Die Manager im Handelssektor stellen im Juni die „rühmlich Ausnahme“ dar. Ihre Laune war im Juni etwas erhabener als im Monat davor. Die aktuelle Lage wird besser eingeschätzt und gleichzeitig stieg auch die Erwartung in die kommenden Monate. Der Großhandel blickt mit mehr Optimismus in die nahe Zukunft.

Noch auf sehr hohem Niveau, aber bereits mit einer fortgesetzten Abwärtsfahrt befindet sich der Index für das Bauhauptgewerbe. Die derzeitige Lage wird von den Unternehmensleitern etwas schlechter bewertet und damit auch die Erwartung in die kommenden sechs Monate.

Abflauende Konjunktur, mit ihnen auch die Erwartungen der Firmenmanager und nicht zuletzt auch die fallende Inflation in der Eurozone dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) darin motivieren, ihre in Aussicht gestellte weitere Expansion der Geldpolitik durchzuführen. Der beschrittene Weg wird zwar breiter angelegt, ändert aber nichts daran, dass die immer schneller werdende Fahrt tatsächlich in einer Sackgasse stattfindet.

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