ifo-Institut sieht Erholungstrend im Weltwirtschaftklima

Weltkonjunktur-


Nach sechsmonatigem Stillstand im weltweiten Wirtschaftsklima stellte das Münchener ifo-Institut Tendenzen fest, das auf für eine leichte Erholung der global angespannten Situation spricht

Den größten Schwung nimmt Asien mit

Weltwirtschaftsklima
Erholungstrend Weltkonjunktur
Bild: Peter Kirchhoff / pixelio.de

Einen Aufwärtstrend nach zwei aufeinanderfolgenden Rückgängen meldete das Münchener ifo-Institut für das Weltwirtschaftsklima. Deutlich „positivere Erwartungen“ für die folgenden sechs Monate hätten zum Indikatoranstieg beigetragen, während sich die Beurteilung der derzeitigen Lage nur geringfügig verbesserte. Die weltweite Konjunktur scheint lt. ifo-Institut nach einem Stillstand im vergangenen Halbjahr „wieder Tritt zu fassen“.

Asien zeigt größte Motivation
Das ifo-Institut stellte in Asien den kräftigsten Anstieg des Wirtschaftsklima-Indikators fest. Die Bewertung zur derzeitigen Lage und besonders die Erwartungen hätten sich deutlich aufgehellt. Der Indikator für Asien liegt wieder über seinem langfristigen Durchschnitt. Für einen Anstieg des Wirtschaftsklima-Indikators Nordamerika sorgte vordergründig die bessere Beurteilung zur Wirtschaftslage. Dennoch sei die aktuelle Lage in dieser Region nicht zufriedenstellend.

Eine ungünstige wirtschaftliche Situation würde nach wie vor in Westeuropa vorherrschen. Dennoch seien die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich besser geworden. Insgesamt führte die Einstellung zu einer „moderaten Verbesserung“ des Wirtschaftsklimas.

Für das Jahr 2013 erwarteten die vom ifo-Institut befragten Experten eine Inflation von 3,3% im weltweiten Durchschnitt. Letztes Jahr wurde eine Inflationsrate von 3,6% eingeschätzt. Zu den kurzfristigen Zinssätzen gingen die WESExperten von durchschnittlich unveränderten Werten innerhalb der kommenden sechs Monate aus. Dagegen werden zu den langfristigen Zinsen leichte Steigerungen erwartet. Die Wirtschaftsexperten gingen von einem weltweit durchschnittlichen moderaten Wertzuwachs des US-Dollars im folgenden Halbjahr aus.

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