HypoVereinsbank: Erstes Quartal 2013 mit tief schwarzen Zahlen

HVB Ergebnis erstes Quartal 2013-


Die HypoVereinsbank, eine Tochter der italienischen UniCredit, kann für das erste Quartal 2013 durchgehend schwarze Zahlen vorweisen. Positive Entwicklungen über den gesamten Geschäftsbereich hinweg sorgten für ein Quartalsergebnis in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro.

HVB Quartalszahlen: UniCredit-Tochter zeigt wie’s geht

HVB
HVB Quartalszahlen: Deutliches Plus

Positive Nachrichten von der Tochter des italienischen Bankhauses UniCredit. Die HypoVereinsbank (HVB) befand sich auch im ersten Quartal 2013 im deutlich schwarzen Zahlenbereich.

Die veröffentlichte am Montag die Ergebnisse für die ersten drei Monate im Jahr 2013. Demnach lag der Konzernüberschuss in Höhe von 403 Millionen Euro (nach Steuern). Das Ergebnis vor Steuern im Vorjahresquartal Der Erfolgskurs erstreckte sich über sämtliche Geschäftsbereiche der Bank. Die Kernkapitalquote (Core Tier 1) konnte im ersten Quartal 2013 weiter gesteigert werden und befand sich zum Quartalsabschluss bei 18,0%, eine neue Rekordmarke. Gleichzeitig konnte die HVB mit ihrem Ausbau des Kernkapitals ihre Position in den führenden Banken Deutschlands festigen.

Zwar liegt das erste Quartal 2013 der HVB gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, aber Anfang letzten Jahres wurde die Bilanz durch einen Sonderertrag aus der Auflösung von Credit Value Adjustments (CVA) in einem Volumen von 395 Millionen Euro begünstigt. Nach dem heraus rechnen des Effekts beträgt der Rückgang des Ergebnisses vor Steuern auf normalisierter Basis 113 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal.

Auf der Seite der „passiven Zugewinne“ konnte die HVB im ersten Quartal 2013 ebenfalls zulegen. Die Aufwendungen für die Verwaltung konnten trotz der Inflationsrate von 1,8% und den angestiegenen regulatorischen Kosten um 1,9% auf 883 Millionen Euro reduziert werden.

Bei den rückläufigen Bilanz-Positionen war aufgrund anhaltend schwacher Kreditnachfrage und dem niedrigen Zinsniveau der um -160 Millionen Euro geringere Zinsüberschuss ausschlaggebend. Auf der anderen Seite sorgte der Provisionsüberschuss mit einem Plus um 3,8% bzw. +12 Millionen Euro für den deutlichsten Ausschlag bei den positiv entwickelten Positionen, obwohl die Kunden lt. HVB etwas zurückhaltender wurden und auf Produkte mit geringeren Margen auswichen.

Die HypoVereinsbank kann als eine „Muster-Tochter“ für den Mutterkonzern UniCredit in Italien angesehen werden. Noch spielen die im Vergleich zu anderen Euro-Ländern als entspannt geltende Verhältnisse in Deutschland der HypoVereinsbank in die Hände, während UniCredit in Italien mit den Widrigkeiten einer Rezession zu kämpfen hat.



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