HVB kalkuliert bereits mit der Hälfte aller Filialen

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Die HypoVereinsbank spielt mit dem Gedanken, rund 400 Filialen in Deutschland zu schließen. Zumindest stellt sich die Vorstellung als eine rein „rechnerische Größe“ da, die noch keine beschlossene Maßnahme sei. Dennoch werden bereits Gespräche mit Arbeitnehmervertretern geführt.

Mögliche Filial-Schließungen aufgrund zu geringer Nachfrage

HypoVereinsbank
Filialschließung wird geprüft

Offenbar steht rund die Hälfte der knapp 600 Filialen der HypoVereinsbank (HVB) – eine Tochter der italienischen UniCredit – vor der Schließung. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen, da dieser Schritt noch geprüft werden, doch wie die Lage derzeit aussieht, kann diese Option bereits als eine Ankündigung gedeutet werden.

Die HVB setzt den im November 2012 angekündigten Strukturwandel sichtlich konsequent fort. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch noch von „mehr Kundennähre durch eine neue Organisationsstruktur“ gesprochen, in Verbihttps://www.tarifometer24.com/wp-admin/plugin-editor.phpndung mit der Schaffung von drei separaten Geschäftsbereichen. Die Sparte private „Laufkundschaft“ soll offenbar im Zuge der Umstrukturierung „fokussiert“ werden. „Unscharfe“ Bereiche werden ausgeblendet.

Das „Multikanal-Geschäft“ soll weiterhin ausgebaut werden, so Vorstandschef Theodor Weimer zur Welt am Sonntag. Dazu gehöre auch die Schließung von beinahe der Hälfte von insg. 584 Filialen, inklusive der Streichung von rund 1.600 Arbeitsplätzen. Die Begründung klingt plausibel. Die Privatkunden nutzten diesen Vertriebsweg nicht mehr und forderten nun „andere Angebote“ ein. Derzeit führe die Bank Gespräche mit Arbeitnehmervertreter.

300 Millionen Euro wolle die HVB investieren, um bis zum Ende 2016 die mobilen und internetbasierten Angebote umfangreich zu erweitern. Gleichzeitig solle die Attraktivität der Filialen angehoben werden. Von der kalkulierten Gesamtinvestition sollen alleine 240 Millionen Euro für den Abbau des Personals bereitgestellt werden, 150.000 Euro pro gekündigten Arbeitnehmer.

Im Gespräch wollte sich Weimar jedoch nicht auf „geschmiedete Pläne“ festlegen. Es seien reine Spekulationen, wie bei einem Haus-Eigentümer, der darum wisse, dass er seine Immobilie zwar gut verkaufen könnte, aber es noch lange nicht verkaufen wolle.

Damit dürften die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern offenbar auch nur rein „hypothetischer Natur“ sein.



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