Hessen-Wahl: AfD über 10% – Politiker und Medien treiben Blüten aus

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Das Endergebnis zu den Kommunalwahlen in Hessen wird den einschlägigen Parteien mit dem Selbstverständnis einer zu erhaltenen Mehrheit nicht gefallen. Die AfD erhielt nach ersten Hochrechnungen mehr als 10 Prozent. Prompt werden Stimmen laut, dass die Wähler überfordert seien und die Wahlregeln angepasst werden müssen.

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Die Wähler in Hessen spielen nicht das Spiel der Medien und „Vorrechts-“ Politiker

SPD fordert 3-Prozent-Hürde und einfacheres Wahlsystem

Die AfD erreichte nach vorläufigen Wahlergebnissen bei den Kommunalwahlen in Hessen über 10 Prozent der Wählerstimmen. Das Endergebnis dürfte nicht weit davon entfernt sein und kommt eigentlich nicht überraschend. Die CDU erhielt nach ersten Auszählungen etwas mehr als 24 Prozent und die SPD etwas darunter. Die Grünen bei gut 15 Prozent und die Linke sowie die FDP etwas unter 8 Prozent.

Der hohe Zugewinn für die AfD passt weder den „renommierten“ Parteien, noch den einschlägigen Medien. So präsentierte Die Welt die Grafik der Zwischenergebnisse CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP schön nach Reihenfolge der erhaltenen Stimmen an oberster Position. Im Anschluss folgen die „Kleinparteien“ im Bereich zwischen weniger als 1 und knapp 2 Prozent. Das Zwischenergebnis von über 10 Prozent der AfD erscheint in der Grafik „irgendwo“ unten zwischen den Freien Wählern und der NPD.

Wenn das eigene (nicht umgesetzte bzw. verfälschte) Programm beim Wähler nicht ankommt, müssen eben andere Mittel her. In den Augen der SPD haben die Wähler offenbar an Intelligenz eingebüßt. „Das Wahlsystem muss einfacher werden“, so der SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel im hr-Fernsehen. Die Bürger seien aufgrund der langen Wahlzettel überfordert und blieben deshalb von den Wahlurnen fern. Darüber hinaus müsse eine „Drei-Prozent-Hürde“ gelten, damit kleine „Spaßparteien“ und populistische Kräfte vom den kommunalen Parlamenten ferngehalten werden, so der SPD-Politiker lt. Zeit Online.

Die Wähler wollen nicht wie sie sollen, dann müssen eben andere Regeln her. Das auf Die Welt präsentierte Zwischenergebnis enthält 14 Parteien, die über eine Drei-Prozent-Hürde nicht hinauskämen, insgesamt aber fast 11 Prozent erreichen. Die SPD will diesen Bürgern quasi das Stimmrecht entziehen. Ihre Stimme soll zur Kenntnis genommen werden, mehr aber auch nicht.





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