Großhandelspreise im Juni 2023 erneut rückläufig

Inflation –


Die Preise im Großhandel ließen im Juni 2023 wiederholt etwas nach. Durchschnittlich sanken die Großhandelspreise um 2,9 Prozent. Doch dies resultiert lediglich aus deutlichen Rückgängen in einzelnen Sparten.

Großhandelspreise im Rückwärtsgang – Außer Nahrungsmittel

Preisanstiege Lebensmittel

Die Preise für Lebensmittel sind weiterhin im starken Anstieg

Nach einer Phase der teils sehr deutlichen Preisanstiege im Großhandel bis zum Februar 2023 folgten die ersten Zeichen einer Entspannung. In einigen Bereichen legte die jeweilige Preisentwicklung wieder in den Rückwärtsgang ein.

Preise etwas beschleunigt abwärts

Bis zum Juni 2023 setzten sich die leichten Preisnachlässe im Großhandel weiter fort und erreichten in diesen Monat einen Rückgang um 2,9 Prozent, gegenüber dem Juni 2022. Damit wurde lt. dem Statistischen Bundesamt (Destatis) der größte Preisrückgang seit Juni 2020 erreicht. Im Juni 2020 lag der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahres-Juni bei 3,3 Prozent. Im Mai 2023 lag der Preisrückgang beim Großhandel bei 2,6 Prozent und einen Monat zuvor bei 0,5 Prozent.

Kräftige Preisrückgänge in einzelnen Sparten

Der größte Faktor für den durchschnittlichen Rückgang der Großhandelspreise war im Juni 2023 die Entwicklung bei Mineralölerzeugnissen. Diese lagen um 22,7 Prozent niedriger als im Juni 2022. Allerdings befand sich diese Sparte wieder im leichten Vorwärtsgang, denn die Preise lagen um 1,3 Prozent höher als im Vormonat Mai. Ebenfalls wesentlich weniger teuer waren die Produkte in der Sparte Altmaterial und Reststoffe (-31,7 %) (-5,5 % gegenüber Mai). Weitere starke Preisrückgänge gab es im Juni 2023 gegenüber dem Vorjahres-Juni für Saatgut, Rohtabak, Getreide und Futtermittel mit 28,4 Prozent (-3,9 % gegenüber Mai). Metalle, Metallhalbzeug und Erze kosteten im Großhandel um 20,8 Prozent (-2,4 % gegenüber Mai) weniger als ein Jahr zuvor.

Lebensmittelpreise weiterhin steil aufwärts

Weitere Preisanstiege gab es jedoch im Bereich der Lebensmittel und lebende Tiere. Gegenüber dem Juni 2022 kosteten Obst, Gemüse und Kartoffeln um 29,2 Prozent mehr (5,2 % gegenüber Mai). Lebende Tiere handelten die Großhändler mit einem Preisaufschlag von 20,7 Prozent (1,4 % gegenüber Mai). Weitere Anstiege auch im Bauwesen. Baustoffe und Bauelemente aus mineralischen Stoffen kosteten lt. Destatis im Großhandel um 7,7 Prozent als im Vorjahres-Juni (-0,4 % gegenüber Mai).

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