Große Mehrheit der Krim-Bevölkerung stimmte für Russland

Krim-Konflikt-


Das Referendum auf der Halbinsel-Krim fällt bereits vor dem Auszählen des letzten Stimmzettels eindeutig aus. Deutlich über 90 Prozent stimmten für die Wiedervereinigung der Krim mit Russland. Inzwischen flammten die verbalen Androhungen des Westens erneut auf.

EU-Russland Konflikt

Die Krim im Mittelpunkt der gegensätzlichen Interessen der EU (sowie USA) und Russlands

Die Krim-Bevölkerung stimmte mit großer Mehrheit für Russland

Die Krim-Bevölkerung hat entschieden. Mehr als 95 Prozent stimmten für einen Beitritt der Halbinsel Krim zur Russischen Föderation. Die Stimmzettel sind noch nicht gänzlich ausgezählt, aber das Ergebnis des Referendums ist bereits jetzt schon eindeutig. Die Stimmbeteiligung von mehr als 80 Prozent belegt die lebhafte Teilnahme der Krim-Einwohner am Ausdruck ihres politischen Willens.

Bereits im Vorfeld erklärten die EU, die USA und die Ukraine das Ergebnis des Krim-Referendums nicht anerkennen zu wollen. Es handelte sich um ein „völkerrechtswidriges“ Vorgehen, da die Krim als Teil der Ukraine gar kein Selbstbestimmungsrecht habe. Dieser Ansicht schloss sich lt. RIA Novosti nun auch die Regierung Japans an. Yoshihide Suga, Generalsekretär des Ministerkabinetts von Japan, erklärte bei einer Pressekonferenz in Tokio, das Krim-Referendum und dessen Ergebnis nicht anzuerkennen.

US-Präsident Barack Obama wies erneut darauf hin, dass das Referendum gegen die Verfassung der Ukraine verstoße. Weder die USA, noch die internationale Völkergemeinschaft werde die Volksabstimmung als legitim anerkennen. Gegenüber der BILD bekräftigte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erneut die ablehnende Haltung der Bundesregierung. Europa werde „auf das völkerrechtwidrige Referendum auf der Krim“ eine „klare und bestimmte Antwort geben“, so Steinmeier.

Russlands Präsident Wladimir Putin verwies jedoch auf den „Präzedenzfall Kosovo“ und sieht das Krim-Referendum in Übereinstimmung mit den Völkerrechtsnormen und der Uno-Charta.

Offenbar strebt Washington nach wie vor eine politische Lösung des Konflikts um die Halbinsel Krim an. Obama erklärte in einem Telefongespräch mit Putin, einen Weg zur diplomatischen Regelung der Krise in der Ukraine in Einbezug der russischen Interessen zu erkennen.

Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.