Großbank HSBC: Erneute Vorwürfe wegen dubioser Geschäfte

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Die britische Großbank HSBC gerät aufgrund dubioser Geschäfte mit Kunden und ihre Vermögen zweifelhafter Herkunft erneut in die Schlagzeilen. Die Einigung zur Milliarden-Geldzahlung vor gut drei Jahren dürfte lediglich das Motiv zur Beruhigung der Gemüter gehabt haben.

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Eine internationale Großbank tätigt zweifelhafte Geschäfte – Wirkliche Überraschung?

Erneute Vorwürfe der kriminellen Machenschaften der HSBC

Um die Großbank HSBC wird es wiederholt sehr unruhig, denn offenbar steckt das international tätige britische Kreditinstitut tiefer im Sumpf der schwarzen Konten und Vermögen als bisher aufgedeckt und von der Banken-Führung „feierlich“ zugegeben wurde.

Die letzten Groß-Schlagzeilen über die dubiosen Geschäfte der HSBC endeten vor gut drei Jahren vorläufig mit dem Vergleich zu den Vorwürfen der Terrorfinanzierung und Geldwäsche. Großbank und US-Behörden einigten sich auf 1,9 Milliarden Dollar. Damit wurde scheinbar nur ein Eckpfeiler markiert, jedoch nicht das Ende der Fahnenstange.

Der Süddeutschen Zeitung (SZ) und den Sendern WDR sowie NDR liegen vertrauliche Dokumente vor, die vom Ex-Mitarbeiter der HSBC, Hervé Falciani, im Jahr 2009 an französische Fahnder übergeben wurden. In den Unterlagen seien detailierte Informationen enthalten, wie Bankberater der HSBC Schweiz ihre Kunden aktiv zur Verschleierung ihrer Vermögen unterstützten.

Als Kundenkreis werden lt. SZ über 100.000 Personen aus rund 200 Ländern genannt, u.a. Prominenz aus der internationalen Politik sowie zahlreiche Personen, die mit Waffenhandel, Terrorfinanzierung und Diamantenhandel in Verbindung stehen sollen. Im Jahr 2007 befanden sich lt. den Unterlagen in den aufgeführten Konten von Bankkunden in Genf und in den Niederlassungen Hongkong sowie Shanghai über 75 Mrd. Euro.

Gegenüber der Zeitung räumte die Schweizer HSBC ein „Kontrollversagen in der Vergangenheit“ ein, man habe eine zu hohe Anzahl von „Hochrisiko-Konten“ geführt.





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