Griechischer Bankensektor steht erneut vor dem Abgrund

Griechenlandkrise-


Der griechische Bankensektor leidet heute insbesondere wegen den großen Unsicherheiten vor der Neuwahl am 25. Januar. Inzwischen an den Rand des Abgrunds gedrängt, werden die Rufe nach Notkrediten immer lauter.

Hilfskredit

Griechenlands Banken stehen unter massiven Druck – Die Uhr tickt

Massive Kapitalflucht und Stillstand im Interbankenmarkt

Den Banken Griechenlands geht langsam der Boden unter den Füßen verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhielt bereits Mitte Januar einen Hilferuf mit der Bitte um einen Not-Kredit (Emergency Liquidity Assistance, ELA). Der einst als „Mini-Banken-Run“ verharmloste Kapitalabzug der Bankkunden entpuppte sich dann doch als eine hastig geöffnete Schleuse für die schnelle Flucht ins Heil.

Der griechische Bankensektor werde zunehmend von notleidenden Krediten und rapide verschlechternden Liquiditätsbedingungen unter Druck gesetzt. Aufgrund der vor der Neuwahl am 25. Januar entstandenen Unsicherheiten seien herausgegebene Kredite gekürzt und sämtliche Arten von Investitionsinitiativen auf Eis gelegt worden. Darüber hinaus standen die Verhandlungen der neuen Regierung mit unbekanntem Ausgang an, so ein Beamter zu Kathimerini.

Die neue Regierung müsse mit der Eurozone zu einer Einigung kommen, die das Vertrauen wiederherstellt und die Gefahr einer wirtschaftlichen Entgleisung beseitigt. Den griechischen Banken wurden Schätzungen zufolge im Dezember rund 4 Milliarden und im Januar ca. 10 Milliarden Euro an Kapital entzogen. Die Lage werde durch den Stillstand der Transaktionen im Interbankenmarkt noch verschärft. Inzwischen seien die Kreditinstitute an den Rand des Abgrunds gedrängt worden und dies resultierte in die bereits beantragten Liquiditätshilfen (ELA) von der griechischen Notenbank.





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