Griechische Abgeordnete stimmten für Volksabstimmung

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Die griechischen Abgeordneten stimmten in der Nacht zum Sonntag für eine Volksabstimmung über die von den Gläubigern vorgelegten Sparpakete. Premierminister Alexis Tsipras könnte das für den 05. Juli 2015 vorgeschlagene Referendum abhalten und die Bürger Griechenlands selbst über die eigene Zukunft entscheiden lassen. Der mögliche Austritt aus der Eurozone rückt ein entscheidendes Stück näher.

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Tsipras gewünschtes Referendum am 05. Juli wurde abgesegnet. Griechen dürfen selbst entscheiden.

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Die Geldgeber fordern von Athen weitere (sehr umstrittene) Sparmaßnahmen und die griechische Regierung lehnt diese ab. Nun soll das griechische Volk darüber entscheiden, ob der von den Gläubigern gewünschte Weg eingeschlagen werden soll, oder ob man es „darauf ankommen lässt“. Griechenlands Regierungschef will die Bürger abstimmen lassen und schlug den 05. Juli 2015 als Termin für eine Volksabstimmung vor. Die Abgeordneten segneten das Referendum nun ab.

Für die Zulassung des Referendums werden 151 Stimmen benötigt. Bei der Abstimmung waren lt. Ekathimerini 178 Abgeordnete für und 120 gegen eine Volksabstimmung. Es gab zwei Enthaltungen.

Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk (Polen), forderte das unbedingte Halten Griechenlands in der Eurozone. Er kündigte Gespräche mit Regierungsvertretern an, um das Herausfallen Athens aus der Währungsunion zu verhindern. Er stehe im Kontakt mit den Staatsregierungen, um die Integrität der Eurozone von 19 Ländern zu gewährleisten. Zuvor trafen sich in Brüssel die Finanzminister der Euro-Mitgliedsländer (Eurogruppe), jedoch ohne den griechischen Amtskollegen Varoufakis.

In der kommenden Woche am Dienstag steht für Griechenland eine Rückzahlung in Höhe von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) an. Das Geld fehlt offenbar und die Eurogruppe lehnte eine Verlängerung der Frist ab.





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