Griechenland spart weiter – Parlament stimmt Kürzungspaket zu

Griechenlandkrise-


In Griechenland wird weiter gespart. Das Parlament hat das von der Tsipras-Regierung vorbereitete nächste Kürzungspaket abgesegnet. Damit soll der Weg für die nächste Kredittranche frei gemacht werden.

Die massiven Proteste der Bevölkerung ignoriert

Griechenland Fahne
Mehr Sparen für Wirtschaftsaufschwung?

Die Kürzung der Renten und die Anhebung von Steuern waren noch nicht genug. Ein weiteres Sparpaket in einem Umfang von 1,8 Milliarden Euro ist notwendig, damit die „Geldgeber“ Zahlungen aus dem dritten „Hilfspaket“ freigeben. Zusätzlich sind Maßnahmen vorgesehen, die eine Privatisierung staatlicher Betriebe und Unternehmen beschleunigen sollen.

Die Abgeordneten des Griechischen Parlaments stimmten dem Kürzungs- und Steueranhebungspaket am Sonntag zu.
Die Abstimmung fand trotz massiver Proteste der griechischen Bevölkerung statt. Der Anfang Mai ausgerufene Generalstreik gegen die Pläne der griechischen Regierung blieb somit ohne Erfolg.

Im Juni 2015 einigten sich Athen und die Kreditgeber auf ein weiteres Hilfsprogramm im Rahmen von weiteren 86 Mrd. Euro. Lt. der Studie der European School of Management and Technology (ESMT) ist zu erwarten, dass von der gesamten Kreditsumme rund 78 Milliarden Euro ausschließlich an Banken und Gläubiger fließen werden, die Schulden aber vollständig der griechischen Regierung, bzw. der Bevölkerung angelastet werden.


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