Griechenland könnte im Juni offiziell als pleite erklärt werden

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Griechenland sieht sich nicht imstande, die nächste fällige Rate im Juni an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu überweisen. Sollte es nicht zu einer „Not-Einigung“ zwischen Athen und den Gläubigern kommen, dann müsste das Land (eigentlich) offiziell als pleite erklärt werden.

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Der griechische Innenminister Nikos Voutsis erklärte am Sonntag in einem Interview im griechischen TV, dass Athen die Rückzahlungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro in vier Stufen an den IWF im Juni nicht überweisen werde. „Das Geld wird nicht ausgezahlt werden und es ist auch nicht zur Weggabe da“, so Voutsis.

Athen sehe sich in erster Linie dazu verpflichtet, die Löhne und Renten zu zahlen, das habe Vorrang vor den Zahlungen an den IWF. Nach vier Monaten Gesprächen mit den Partnern in der Eurozone und des IWF, verhandelt die linksorientierte Tsipras-Regierung nach wie vor über weitere Beihilfen in Höhe von 7,9 Mrd. Euro, um die Insolvenz Griechenlands abzuwenden.

Der Ausfall einer (Zins-) Rate an den IWF wäre ein klassischer „default“ und somit eigentlich eine offizielle Pleite Griechenlands.





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