Griechenland darf sich wieder neu verschulden

Griechenlandkrise –


Griechenland sieht sich in der Lage, erneut Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit herauszugeben. Das extrem hoch „vergeschuldigte“ Land kann somit weitere Schulden aufnehmen.

Griechenland Fahne

Griechenland kann/darf wieder mittelfristige neue Schulden aufnehmen

Neue „selbstständige“ Schulden um Altschulden bedienen zu können

Griechenland ist klamm und nach der offiziellen Verkündung der „vollendeten Rettung“ ist Griechenland klammer als jemals zuvor. Im Jahr 2008 hatte das Land eine Schuldenquote von etwas über 109 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im Jahr 2010 gab Griechenland das letzte Mal Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit heraus, bei einer Schuldenquote von 146 Prozent. Nun steht im Jahr 2019 wieder eine Ausgabe einer zehnjährigen Staatsanleihe an. Damit sollen bis zu 3 Milliarden Euro in die klamme Kasse gespült werden. Dies bei einer Schuldenquote von rund 191 Prozent mit Stand Ende 2018.

Die Ausgabe von Staatsanleihen entspricht der Aufnahme neuer Schulden. Die Renditen für die Investoren sind die Zinslast Griechenlands, derzeit bei rund 3,6 Prozent für 10-jährige Staatspapiere. Mit dem Ende des Hilfsprogramms im August 2018 kann bzw. muss Griechenland wieder auf eigenen Beinen stehen und auf das Vertrauen der Investoren hoffen. Doch die Vergangenheit zeigte mehrfach, dass deren Investitionen den vermittelten Schutz der Steuerzahler genießen. Die sog. Hilfspakete an Griechenland wurden in drei Tranchen ausgeschüttet, inkl. eines einmal durchgeführten Schuldenschnitts. Rund 289 Milliarden Euro flossen gen Athen, wobei gut 90 Prozent dieser Gelder auch wieder schnurstracks außer Landes geschaffen wurden, um die dort ansässigen Investoren zu befriedigen.

Doch die Fähigkeit, in einem höchstverschuldeten Zustand wieder neue Schulden aufnehmen zu können, um damit Altschulden (-zinsen) bedienen zu können, wird von Politik, Steuergeldschleuser und Medien allgemein hin als ein Erfolg verkauft. Die Gläubiger sind ja auch nicht mehr die privaten Investoren, sondern die öffentlichen Steuerzahler.




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