Griechenland braucht mehr Zeit und neues Geld

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Mehr Zeit für Griechenland, um die vereinbarten Reformen umzusetzen, fordert der griechische Premier Antonis Samaras. Für die Sparmaßnahmen müsse man einen Zeitraum von zwei Jahren anfügen und Zwischenfinanzierungen über die EZB seien zusätzlich notwendig.

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Die nächsten Monate werden eng für Griechenland. Lt. Financial Times (FT) plant die griechische Regierung für eine Ausdehung der Reform- und Sparmaßnahmen auf weitere 2 Jahre. Der vereinbarte Weg, die Haushaltsausgaben bis 2014 um 11,5 Mrd. Euro zu kürzen, müsse bis 2016 verlängert werden.

Für den Freitag nächster Woche sei ein Treffen zwischen Samaras und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geplant, bei dem die Vorschläge der griechischen Regierung vorgetragen werden sollen.

Dennoch hielte Steffen Seibert, Regierungssprecher, daran fest, dass die Berichte der Troika, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) Ausgangspunkt für die weiteren Entscheidungen sein würden.

Griechenland benötigt offenbar neben einem zeitlichen Aufschub eine weitere Finanzhilfe von rund 20 Mrd. Euro, um in den nächsten Monaten über die Runden zu kommen. Geplant sei eine Finanzierung über weitere Griechenland-Anleihen, nachdem bereits letzten Dienstag T-Bills für rund 4 Mrd. Euro ausgegeben wurden. Die Finanzierung über die kurzfristig ausgelegten Staatspapiere läuft über die EZB.

Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

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