Griechenland beeilt sich mit Vorab-Vorlage der Reformpläne

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Es eilt offenbar. Griechenlands Regierung übermittelte an die Gläubiger vorab eine Liste der geforderten Reformpläne zur „voräufigen Einsicht und Beurteilung“.

Euro Schirm

Griechenland stoppte den Ausstieg aus dem Euro-Rettungsprogramm

Athener Reformvorschläge zur Absegnung an Gläubiger versendet

„Es ging schneller als gedacht“. Die am vergangenen Freitag vereinbarte Übergabe der Reformvorschläge aus Athen an die Euro-Gruppe war für Montag angedacht. „Konstruktive Vorschläge“ sind der für Griechenland ausgehandelte Preis für die Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms um weitere vier Monate. Das Schreiben ist nun als vorläufige Variante bereits am Sonntag übermittelt worden, so Kathimerini.

Die Entwurf-Reformvorschläge sollen demnach nur wenige Seiten an die Geldgeber verschickt worden sein, um deren Meinungen zu den angedachten Strukturänerungen einzuholen. Mit den Gläubigern handelt es sich um die „Institution“, bestehend aus EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationalen Währungsfonds (IWF), besser bekannt unter der alten Bezeichnung „Troika“. Am Samstagabend gab sich Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis noch sehr opfimistisch, dass die Liste von den Organen genehmigt werde. Damit könne in eine neue Phase der Stabilisierung und des Wachstums eingestiegen werden, so Varoufakis.

Konkret wolle Athen eine Reihe von Zusagen ausarbeiten, die sich ohne die Festlegung auf Zeiträume und Summen auf die Bereiche Korruptionsbekämpfung, Steuerhinterziehung und öffentliche Verwaltung konzentrieren soll.





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