Goldman Sachs kaufte sich mit 5 Mrd $ erneut frei

Bankenkartell-


Die US-Investment Bank Goldman Sachs und das US-Justizministerium sind sich einig. Eine Zahlung von 5 Milliarden US-Dollar soll den wegen dubioser Hypothekenpapiere entstandenen Unfrieden beilegen.

Goldman Sachs

Mit 5 Milliarden Dollar sind Goldman und US-Justiz wieder dicke Freunde geworden

Goldman Sachs kaufte sich erneut mit einem Vergleich frei

Der Rechtsstreit zwischen der US-Justizbehörde und Goldman Sachs ist beigelegt. Beide Parteien einigten sich auf eine „Strafzahlung“ in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar, wie tagesschau.de berichtete. Goldman Sachs brachte kurz vor der Bankenkrise 2008 in einem großen Umfang dubiose Hypothekenpapiere an den Mann. Offenkundig ging es bei den Deals und Inhalten der Papiere nicht ganz mit rechten Dingen zu.

Kurz nachdem Goldman Sachs die faulen Hypothekenpapiere gegen „gutes Geld“ abstieß, platzte in den USA „völlig überraschend“ die inzwischen überpralle Immobilienblase. Goldman Sachs kam fein aus der Sache heraus und der Nebenbuhler Lehman Brothers verschwwand von der Bildfläche. Die „Gold-Bank“ hatte schlicht die besseren Verbindung zum damaligen Finanzminister Henry Paulson und leistete offenbar erfolgreiche Überzeugungsarbeit, dass nach der staatlichen Stützung der Banken Freddie Mac, Fannie Mae und Bear Sterns eben kein Geld mehr für Lehman zur Verfügung stand.

Goldman Sachs darf nun 5 Milliarden US-Dollar berappen, von denen 2,4 Milliarden Dollar als „Zivilstrafe“ deklariert sind. 1,8 Milliarden Dollar sollen den Anlegern und Hausbesitzern zugute kommen. Weitere 875 Millionen Dollar stehen „in Bereitschaft“, um weitere Ansprüche bedienen zu können.

Wie in den USA üblich, kam es zwischen dem Justizministerium und der beschuldigten Bank zu einer Einigung, nicht aber zu einer Verurteilung. Es handelt sich somit um einen Vergleich. Die „Strafzahlung“ kann von der Bank somit als Verlust steuerlich geltend gemacht werden. In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 fuhr Goldman Sachs einen Nettogewinn von 2,84 Milliarden Dollar ein, nachdem das Plus für 2014 etwas über 8 Milliarden Dollar betrug.

Welchen Gewinn die US-Investmentbank durch den Verkauf der faulen Papiere einfuhr, scheint eher nicht zu interessieren. Womöglich handelt es sich mit diesen erneuten Verfehlungen der Bank wieder um die Tat einer Einzelperson alias „Fabelhafter Fab„.


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