GfK-Studie: Kaufkraft der Deutschen steigt 2016 an

Konjunktur-


Im kommenden Jahr 2016 werden Deutschlands Bewohner mehr Geld zur Verfügung haben. Im Schnitt 430 Euro mehr als noch im laufenden Jahr. Die Kaufkraft steigt nach einer Prognose des GfK an.

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Prasselnder Geldsegen für die Deutschen? Eher kaum

Rund 38 Euro monatlich mehr, aber nicht gleichmäßig

Das Marktforschungsunternehmen GfK veröffentlichte am Montag die Studie über die im Jahr 2016 prognostizierte Kaufkraft in Deutschland. Demnach stehen jedem Deutschen im Schnitt 430 Euro mehr zur Verfügung.

Die Steigerung der Kaufkraft gegenüber 2015 wird nächstes Jahr 2 Prozent betragen, so die GfK-Studie. Die Bewohner des Bundesgebietes werden demnach insgesamt eine Kaufkraftsumme von ca. 1,78 Billionen Euro besitzen, bzw. rund 22.000 Euro pro Person.

Die regionalen Unterschiede sind jedoch enorm. Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) besitzen die Menschen eine durchschnittliche Kaufkraft von 31.850 Euro pro Kopf. Schlusslicht bildet der Landkreis Görlitz an der Grenze zu Polen. Hier können die Menschen eine Kaufkraft von lediglich 17.194 Euro aufbringen.

Der Blick auf die Kaufkraft in den einzelnen Bundesländern zeigt Hamburg mit einem Index von 109,8 an der ersten Position, gefolgt von Bayern (109,0) und Baden-Württemberg (106,8). Weit abgeschlagen ist auf der letzten Position Mecklenburg-Vorpommern mit einem Indexwert von 83,3.

Ein Grund zum Jubeln gäbe es mit der Rückführung der Überschüsse

Lt. der GfK-Studie stehen jedem Bewohner Deutschlands im kommenden Jahr durchschnittlich knapp 36 Euro pro Monat mehr zur Verfügung. Ein Grund zum Jubeln?

Es könnten durchaus rund 230 Euro pro Monat sein, wenn die von den produktiven Arbeitnehmern erzielten Handelsbilanzüberschüsse (2014 knapp 217 Mrd. Euro) an die Gesamtbevölkerung zurückfließen würde. Doch die Überschüsse landen stattdessen an einem unbekannten Ort und offenbar ohne Möglichkeiten, auf diese vermeintliche Reserven zurückgreifen zu können.

Dafür meldete sich wieder der Industrieverband BDI zu Wort und beschwert sich über „drastisch“ steigende Steuerbelastungen. Diese Mehrbelastung gefährde den Arbeitsstandort Deutschland.





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