Gezerre um Griechenlands Rettung geht fließend ins Jahr 2014 über

Griechenland Krise-


Pausenloses Gezerre um die Griechenlandrettung im fließenden Übergang ins Jahr 2014. Athen braucht Geld, die Troika fordert Gegenleistungen, Griechenland zögert mit Erfüllungen und die Hilfszahlung wird vorübergehend ausgesetzt. Ein ständiges Hin und Her zwischen Anziehen von Fesseln und Knebeln sowie dessen erneute Lockerungen. Der offenbar „unwichtige Part“, die Bevölkerung, geht langsam zu Grunde.

Euroraum

Für Staaten- und Bankenrettungen werden die eigenen Bürger verfeuert

Griechenland soll um jeden Preis im Euroland verbleiben

Der Dauerkrisen-Staat Griechenland muss sich in Geduld üben. Die Troika, das „3-er Team“ aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission, haben die eigentlich in Aussicht gestellte folgende Kreditzahlung im Rahmen des Hilfsfonds in den Winterschlaf versetzt. Die Auszahlung wurde auf Eis gelegt. Da nun weihnachtliche Stimmung zu zelebrieren ist, wurde der nächste Prüftermin auf den kommenden Januar gelegt. Athen wurde nahegelegt, statt die traditionellen Feiertage zu pflegen, sollten besser die geforderten Reformen in die Praxis umgesetzt werden.

Ein Dilemma für Griechenland. Feiern sind mit Kosten verbunden, kein Kredit, keine Feier. Die Haushaltskassen seien zwar noch für ein Durchkommen bis Anfang nächsten Jahres gefüllt, aber für eine ausgiebige Weihnachtsfeier wird es wohl nicht mehr reichen. Die Lösung war schnell bei der Hand. Man billige zur Sicherung der beschaulichen Weihnachtszeit die Troika-Forderungen. Prompt segnete das griechische Parlament in der Nacht zum Sonntag den Haushalt 2014 ab, wie fr-online.de (Sonntag) berichtete. Damit wäre der Ball wieder gen Brüssel gespielt. Die Troika muss dem geplanten Haushalt noch den Segen erteilen. Mit einem eingeplanten Plus von 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung zeigt sich die griechische Regierung jedoch sehr zuversichtlich.

Die weihnachtliche Stimmung gilt ohnehin nur für die Politik der oberen Reihen. Die griechische Bevölkerung jedoch dürfte sich mit dem Minium des Verbliebenen abfinden. Alexis Tsipras, Chef der Syriza Partei, kritisierte Griechenlands Regierung lt. fr-online scharf. Demnach stünden in Griechenland den 4,6 Millionen Arbeitslosen und Rentnern 3,6 Millionen Berufstätige gegenüber. Die Arbeitenden haben jedoch die Hälfte ihres Einkommens verloren und 700.000 Menschen erhielten ihre Löhne nicht rechtzeitig. Tausende Griechen können ihre Stromrechnung nicht bezahlen und stünden ohne Licht da. Die Regierung habe es geschafft, Griechenland im Euroraum zu halten, aber den Griechen sei der Euro genommen worden.

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