Gezerre um Griechenland kann der EU die S&P Bonitätsstufe kosten

Ratingagenturen-


Das Gezerre um die sog. Rettung Griechenlands könnte der Europäischen Union bald die Abstufung in der Bonitätsbewertung von Standard & Poor’s einbringen. Die US-Ratingagentur setzte den Ausblick für die EU von ehemals „stabil“ auf „netagiv“ herab.

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S&P sieht bei der EU im Strudel der Griechenlandkrise die Kreditwürdigkeit schrumpfen

Griechenland sei akut insolvent und EU zahle trotz Risiken

Am Montag entschied sich die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) für den „negativen“ Ausblick zur Kreditwürdigkeit der EU, wie u.a. RP-Online (Dienstag) berichtete. Damit liegt die Abstufung der Bonität von aktuell „AA+“ bereits in Reichweite.

Demnach setzen die Rettungsansätze für den kleinen Wirtschaftsraum Griechenland der EU kräftig zu. Das Land sei akut von der Pleite bedroht und die EU wiederholte ihre Zusagen, den Abrutsch in die Insolvenz verhindern zu wollen. Die EU dürfe jedoch nicht erneut Gelder für Länder mit derart hohem Risiko und ohne Eigenmittel freigeben, so die Ausführungen von S&P.

Eigentlich ist Griechenland längst pleite und die Zahlungsunfähigkeit wurde auch vom Rettungsschirm EFSF offiziell festgestellt. Darüber hinaus fehlt bei der Begründung der Ratingagentur der Bezug auf Griechenlands privaten Bankensektor. Die bisherigen und auch künftigen „Rettungsmilliarden“ werden überwiegend von den Instituten benötigt, der Athener Regierung allerdings als Schuldenlast angerechnet.





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