Geschlossene Balkanroute dürfte Migranten kaum aufhalten

Flüchtlingsströme-


Mit dem Schließen der Balkanroute gegen das weitere Vordringen der Migranten, ist kaum zu erwarten, dass die Flüchtlinge einfach wieder umkehren. Sie werden sich andere Wege suchen, um in die EU zu gelangen. Brüssel hat nun Albanien im Visier.

Euro Krise

Geschlossene Balkanroute ist lediglich ein kleiner Flicken – Zahlreiche alternative Wege

EU glaubt Albanien und Russland könnten neue Wege bereitstellen

Nachdem die EU gegen den anhaltenden Flüchtlingszustrom die westliche Balkanroute versperrte, wachsen nun die Befürchtungen an, dass sich die Menschen auf andere Wege begeben werden. Sie könnten künftig die EU über Albanien und die Adria erreichen. Bis jetzt seien aber noch keine Ansammlungen von Menschen an der Grenze zwischen Albanien und Griechenland zu beobachten.

Albanien ist ein Nato-Mitglied und Anwärter für den EU-Beitritt mit einer Einwohnerzahl von weniger als 3 Millionen Menschen. Das kleine Land könnte für die Flüchtlinge zu einer Schleuse nach Italien werden. „Beim geplanten Abkommen zwischen der EU und der Türkei müssen wir alle gemeinsam den Blick auf alle möglichen Folgen behalten und dazu gehören auch die alternativen Routen“, so lt. EUObserver ein hoher EU-Beamter am Mittwoch.

Die Grenzschutzagentur Frontex in Warschau berichtete von lediglich 8.932 Menschen, die im vergangenen Jahr illegal über die griechisch-albanische Grenze kamen. Die meisten von ihnen seien Albaner gewesen. Dennoch bereitete man sich auf eine wachsende Anzahl von Flüchtlingen ein. Albanische Behörden erstellten bereits Pläne für die Errichtung von Aufnahmezentren in den Städten Gjirokastra und Korca für 10.000 syrische Flüchtlinge.

In den letzten Monaten seien bereits einige Migranten von Russland aus nach Europa angekommen, was darauf hindeutete, dass Russland diese Entwicklung erleichterte, so der EU-Diplomat. Die EU werde die Migrationsströme unter Beobachtung halten.





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