Gegen-Sanktionen Russland: Einfuhrverbot für Agrarprodukte

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Moskau antwortet auf die Sanktionen der westlichen Länder mit einem Einfuhrverbot von Agrarprodukten aus der Europäischen Union, aus den USA und weitere Staaten, die sich den Strafmaßnahmen Washingtons angeschlossen hatten.

Agrarprodukte

Russland stoppt die Einfuhr von Obst und Gemüse aus der EU

Import-Stopp sämtlicher Agrarprodukte aus den USA

Russland hat auf die von der EU und von den USA verhängten Sanktionen erstmals konkret geantwortet. Brüssels und Washingtons Maßnahmen betreffen u.a. die Lieferbeschränkung für Hightech-Produkte sowie Rüstungsprodukte und Moskaus Reaktion zielt auf die „bodenständige“ Agrarwirtschaft.

Mit der Antwort Moskaus werden die Einfuhren von Agrarprodukten aus den USA und Europa beinahe vollständig eingestellt. Während das Import-Verbot aus der EU für Obst und Gemüse ausgesprochen wurde, betrifft die Gegen-Sanktion die Einfuhr aus den USA die gesamte Agrarprodukt-Palette.

Für den Donnerstag kündigte die russische Agraraufsicht die Veröffentlichung aller unter das Verbot fallende Erzeugnisse an.

Neben den „Hauptakteuren“ Europa und den USA stehen auch weitere Staaten auf der Sanktionsliste Russlands, die sich den Strafmaßnahmen angeschlossen hatten. Dazu gehören auch Kanada, Japan, Australien und die Schweiz.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow wies am Mittwoch die Medienberichte über das mögliche Verbot von Überflügen durch westliche Fluglinien zurück. Es handelte sich um Gerüchte und diese wolle Lawrow nicht kommentieren. „Ich bin kein Anhänger von Verboten. Ich bin gegen die Schaffung realer Probleme für Passagiere, für einfache Bürger, die überhaupt nichts damit zu tun haben, was jene in der Ukraine treiben, die diesen Krieg entfesselt hatten“, so der Außenminister.





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