Frauen verdienen im Schnitt 21% weniger als Männer

Arbeitsmarkt-


Frauen verdienen in der Bundesrepublik im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Eines der höchsten Gehaltsunterschiede in ganz Europa.

Berufswahl und -sparte seien ausschlaggebend

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Gehaltsgefälle nach 10 Jahren fast unverändert

Im deutschen Arbeitsmarkt gibt es eine Konstante. Das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen auch bei gleichem Tätigkeitsfeld. In der Bundesrepublik verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, so die Statistikbehörde Destatis am Dienstag. Gegenüber dem Jahr 2006 sank die Ungleichheit gerade mal um 2 Prozentpunkte.

Frauen erhielten im Jahr 2016 einen Stundensatz von durchschnittlich 16,26 Euro brutto. Bei Männern lag der Stundenlohn im Schnitt bei 20,71 Euro. Die Statistikbehörde der Bundesregierung will allerdings eine positive Entwicklung erkennen. „Frauen holen bei der Bezahlung langsam auf“.

Der große Unterschied bei den Löhnen für Männer und Frauen sei in den differenziert gewählten Branchen und Berufen begründet. Frauen nehmen demnach in einer geringeren Anzahl Führungsrollen ein. Dazu kommen die häufigere Teilzeitbeschäftigung bei Frauen sowie die Auszeiten für die Kindererziehung.

Dennoch gibt es auch einen signifikanten Gehaltsunterschied bei vergleichbarer Qualifikation. Frauen verdienen bei einem ähnlichen bzw. gleichen Beruf im Schnitt sechs Prozent weniger als Männer.


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