Fortgesetzte Kampagnen gegen Bargeld – Propaganda der Medien

Eurokrise-


Fortgesetzte Kampagnen gegen das Bargeld. Die willfährigen Medien werden nicht müde, die „unzähligen Vorteile“ der bargeldlosen Bezahlung via NFC-Chip, Smartphone und Co. zu propagieren. Die wahren Beweggründe werden jedoch völlig ausgeblendet.

Bargeld

Anti-Bargeld-Kampagne wird von F.A.Z. mit „Herz und Seele“ geführt

„Wer keine Smartphones nutzt, verhält sich absurd“

Die Kampagnen gegen Bargeld werden ungeniert weitergeführt, ungeachtet den Kritiken und die wahren Gründe natürlich totgeschwiegen. Federführend, den Banken erlegen und die im Hintergrund festgelegten Leitlinien im vorauseilenden Gehorsam, hebt sich wieder einmal die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) hervor. „Warum überhaupt noch mit Bargeld bezahlen, wenn es doch viel bequemere, billigere und schnellere Bezahlmethoden gibt?“, so der Tenor der Anti-Bargeld-Kampagne.

Immer mehr Konsumenten entschieden sich für den bargeldlosen Einkauf, obwohl dem Deutschen eine enge Verbundenheit mit Scheinen und Münzen bescheinigt werde. So bezahlten Kunden an der Kasse dennoch selbst kleinere Beträge ohne das Portemonnaie zu bemühen, so der F.A.Z.Artikel. Ein Funkchip auf der Kreditkarte oder das Smartphone erledigte dies, einfach so, beim Vorbeigehen.

Kräftige Schützenhilfe leistet der Chef von American Express Deutschland, Björn Hoffmeyer. Er hält es für „absurd“, wenn die Leute nicht ihr Handy als Zahlungsmittel nutzten. Immerhin seien weltweit vier Milliarden Smartphones im Umlauf, aber lediglich 3,8 Milliarden Zahnbürsten, so Hoffmeyer.

Der Autor des Artikels spart nicht mit der Aufzählung der weiteren Vorteile der bargeldlosen Bezahlung. So gebe es bereits heute schon die Möglichkeit, via NFC (Nahfunktechnik) die Rechnungen ohne Unterschrift und ohne Pin zu bezahlen. So kommt die Einschätzung der Bundesbank, dass mit diesem Verfahren vor allem Kleinbeträge auf einfachem Wege unbar beglichen werden können, gerade recht. So entfielen auch die Barzahlungen der am häufigsten bezahlten Kleinbeträge im Bereich von weniger als 20 Euro. Dazu brauche es „nur ein NFC-Chip in Form eines Stickers“, das auf die Karte oder dem Handy geklebt werden kann.

Leuchtende Vorbilder sind Dänemark und Schweden

Bezahlen auf mobilem Wege sei in Dänemark und Schweden schon längst Alltag, so die F.A.Z. Deutschland dagegen bilde im europaweitem Vergleich immer das Schlusslicht.

Bezahlen mit Chip „beschleunigt“ Kunden und Umsätze

Wenn mehr Kunden in kurzer Zeit konsumieren können, dann generieren die Einzelhändler mehr Einnahmen, so die „Logik“. Die These, Bargeld sei teuer, darf natürlich nicht fehlen. Das Vorhalten von großen Mengen Wechselgeld, eine aufwändige Sicherheitstechnik und externe Dienstleister für den Geldtransport seien kostenintensiv. Das Geld müsse jeden Abend gezählt werden und dadurch gingen eine Menge Arbeitsstunden drauf. 13 Milliarden Euro koste das Bargeldsystem jedes Jahr, so die von F.A.Z. erwähnte Studie der Berliner Steinbeis-Hochschule.

Ein NFC-Chip ist völlig unauffällig

Der winzige NFC-Chip stört überhaupt nicht. Er findet Platz auf Handy, Karte oder auch im Manschettenknopf und sogar Ohrring. Damit entfiele sogar der Griff zum Handy oder zur Karte. Einfacher und bequemer geht es fast nicht mehr. In der Zukunft dürfte die Authentifizierung ohnehin nicht mehr via Unterschrift und Pin erfolgen, sondern via Stimmerkennung, Herzfrequenz, Fingerabdruck oder Iris-Scan.

Was wurde im F.A.Z.-Artikel nicht erwähnt?

Für diverse Zweifler an der Sicherheit dieser elektronischen Bezahl-Methoden hat der Autor des Artikels gedacht und eine Reihe von Vorkehrungen und Sicherheitsmerkmale aufgezählt. Nicht zu finden sind jedoch die Hinweise auf die totale Kontrolle über jeden noch so kleinen Einkauf, sprich Artikel, Preis, Uhrzeit, Ort und dies zu jeder Zeit, ununterbrochen.

Was ist der nächste konsequente Schritt für die Unterbringung des „winzigen, unauffälligen und absolut nützlichen“ Elektronik-Chips? Das Einpflanzen dieses Mikrokontrollers unter die Haut, vornehmlich im Bereich zwischen Zeigefinger und Daumen. Derlei Kampagnen, welche „Vorteile“ die eingepflanzten Chips einbringen, liefen bereits in Welt Online sowie im ZDF.

Kein Bargeld, nur noch Guthaben gespeichert als Zahlen auf einem zentral kontrolliertem Chip. Unliebsame Querdenker und -geister könnten mit einem einzigen Knopfdruck in den Ruin getrieben werden. Wenn der Chip einmal „gesperrt“ ist, helfen weder spezielle Smartphone-Apps, noch heftiges Winken mit der Hand. Der Einkauf, das Bezahlen lebenswichtiger Konsumgüter ist unmöglich.

Das Guthaben auf dem Sparkonto per „Fingerzeig“ abzurufen, ist wahrlich sehr bequem. Genauso einfach hätten es auch EZB-Chef Mario Draghi, EU-Chef Juncker und der Bundesfinanzminister, um den Guthabenbetrag mit gleich geringem Aufwand kurzerhand zu kürzen. Wenn nicht auf einem Schlag, dann eben über Negativ-Zinsen. Ein Entkommen ohne Bargeld gibt es dann nicht mehr.





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