Forderung nach längerem Kurzarbeitergeld

Corona-Politik –


Zwischen den Zeilen der Aussagen gewichtiger bzw. sich für wichtig haltende Arbeitsmarkt-Akteure ist eine wesentlich längere Erholungszeit aus der Lockdown-Krise erkennbar als die Botschaften der getragenen Wirtschaftswissenschaftler.

Arbeit

Forderung nach verlängertem Kurzarbeitergeld weist auf langsamere Erholung hin

„Normalität“ Arbeitsmarkt wohl nicht vor Sommer 2022

Während sich die Prognosen und direkten Angaben zu einer wohl nicht so schnell bis gar nicht mehr zu gewohnten „Kräften“ zurückkehrenden Konjunktur langsam in die Zukunft herantasten, eilen die indirekten Botschaften zeitlich klar voraus. Eine durch die Lockdown-Verordnung zu den größten vernichtenden Folgen zählt der Einschlag in den Arbeitsmarkt. Zu den favorisierten Instrumenten des Bundesarbeitsministeriums gehört die Definition irgendwelcher besonderen Umstände, damit die Arbeitslosenzahlen über möglichst vielen Wegen statistisch nach unten gedrückt werden kann. So ist es auch selbstverständlich, dass ein Kurzarbeiter nicht als arbeitslos gewertet wird, sei es auch flächendeckend über den Arbeitsmarkt hinweg. So sieht es auch der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Er erkärte der BAMS, dass ein jeder Kurzarbeiter ein Arbeitsloser weniger sei. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass Firmen über einen ausreichend Zeitraum hinweg Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen können. Nun müssen „Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt“ verhindert werden. Dies könne lt. dem DGB-Chef mit der Ausweitung der aktuellen Kurzarbeiterregelung bis zum März 2022 gelingen. Zusätzlich müsse das Kurzarbeitergeld aufgestockt werden.

Die derzeitigen von den Analysten und sonstigen „Experten“ abgegebenen Prognosen zur wirtschaftlichen Erholung beschreiben einen „Normalzustand“ im Laufe des zweiten Halbjahres 2021. Die Forderung der verlängerten und sogar ausgeweiteten Kurzarbeiterregelung bis zum Frühjahr 2022 seitens des Gewerkschaftsbosses entspräche jedoch mitnichten eines Normalzustandes noch während 2021. Es sei denn, Hoffmann bezieht sich auf die neu definierte „Neue Normalität“.

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