Folgen der Lockdown-Krise weitaus schlimmer als Finanzkrise

Corona-Politik –


Mit den durch den Corona-Lockdown provozierten katastrophalen wirtschaftlichen Einbrüchen ist das Ende der Fahnenstange wohl längst noch nicht erreicht. Die auf Export ausgerichtete Wirtschaft ist auf Gedeih und Verderb von den Auslandsaufträgen abhängig.

Stroh-Zielscheibe

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Finanzkrise kann der Lockdown-Krise nicht das Wasser reichen

Der Lockdown zur Eindämmung der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten Corona-Pandemie hat bisher ganze Arbeit geleistet. Für was die sog. Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 benöigte, schaffte die Lockdown-Krise in lediglich zwei Monaten, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die jüngst von der Statistikeinrichtung Destatis veröffentlichten Daten zu den Neuaufträgen und den Produktionsvolumen der deutschen Industrie im April beschreiben eine handfeste Katastrophe, deren Folgen derzeit noch gar nicht abzusehen sind.

Im Schnitt ging im April die Produktionsmenge der deutschen Wirtschaft um knapp 18 Prozent zurück, während die Bücher für Neuaufträge um rund ein Drittel weniger Einträge erhielten.

Der Industrie wurden aufgrund des Lockdowns gegenüber dem Vormonat März rund 22 Prozent der Produktion genommen. Über die zwei Lockdown-Monate hinweg mussten die Produzenten lt. IW einen Produktionsverlust von 30 Prozent hinnehmen. Der Einbruch der deutschen Automobilindustrie um rund 75 Prozent ist bisher beispiellos. Gemäß den Berechnungen des Instituts vermochte im Vergleich die Finanzkrise im Zeitraum September 2008 bis April 2009 die deutsche Industrie um „nur“ 23 Prozent einknicken zu lassen. Nun hat die dt. Industrie auch noch mit einem Rückgang der Neuaufträge um rund 40 Prozent zu kämpfen.

Die extrem auf Export ausgelegte Wirtschaft erhält mit der Lockdown-Krise eine saftige Quittung. Unternehmen, Arbeitnehmer und Maschinen können selbst nach einem Ende des verordneten Lockdowns parat stehen solange sie wollen, wenn die Aufträge aus dem Ausland ausbleiben, gibt es nichts zu tun. Die von den Medien bejubelten jährlichen Handelsbilanzüberschüsse können nicht als finanzielle Reserven angezapft werden. Statistisch sind die euphemistisch klingenden Auslandsvermögen zwar vorhanden, aber für den vermeintlich Begünstigten liegt hier kein exklusives Zugriffsrecht vor. In einfachen Worten handelt es sich um lediglich angeschriebene Positionen für erhaltene Waren und Dienstleistungen.

So schnell wird die deutsche Wirtschaft nicht mehr auf die Beine kommen können. Eher ist noch mit einem weiteren Rückgang zu rechnen und dafür sorgten u.a. die von der WHO verbreiteten Corona-Statistiken. Selbst das IW wagt keine Einschätzung der kommenden Entwicklungen, sondern beschränkt sich lediglich auf die Feststellung, dass wenige Auslandsbestellungen für die deutsche Wirtschaft eine Katastrophe darstellten.

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