FlexStrom erreicht gegen Falschaussagen von Verivox eine Einstweilige Verfügung

Stromanbieter – Flexstrom


Ab sofort darf Verivox die Aussage, eine hohe Anzahl von Kundenbeschwerden wären der Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit mit FlexStrom, nicht mehr behaupten. Das Landgericht Hamburg hat Verivox das Aufstellen dieser offenbar falschen Behauptung untersagt.

FlexStrom war nicht mehr bereit, die Behauptung Verivox‘, die Vielzahl der Kundenbeschwerden wären Auslöser zur Kündigung der Kooperation, weiter hinzunehmen. Im Vorfeld die ans Tageslicht geratene Zusammenarbeit mit Verivox und den in Konkurs gegangenen Energieversorger TelDaFax, sind für FlexStrom Grund genug, um eine geschäftsschädigende Aussage zu unterbinden.

Augenscheinlich bezeichnet FlexStrom nunmehr Verivox als „Vertriebsportal“ und vermeidet bezüglich der nachgewiesenen provisionsabhängigen Vergleichsergebnisse, die Bezeichnung „Vergleichsportal“.

Landgericht Hamburg verbietet Verivox Falschaussage über Kundenbeschwerden

Der bisherige Vorgang hat mit der Einstweilige Verfügung gegen das „Vertriebsportal Verivox“ eine neue Zwischenstation erreicht. Bereits seit Jahren liegt zwischen Flexstrom und Verivox ein Streit um die Höhe von Provisionen vor.

Die bisherigen Forderungen der Verivox GmbH, höhere Provisionen für die Kundenvermittlung zu erhalten, hatte Flexstrom abgelehnt. Als Flexstrom beobachtete, dass geringprovisionierte Stromtarife in der „Vergleichstabelle“ der Verivox-Berechnungen nach hinten rutschten, wurde vor dem Landgericht Hamburg am 15.12.11 von Flexstrom eine Schadensersatzklage eingereicht.

Flexstrom
Unterlassungurteil gegen Verivox

Verivox konterte anschliessend mit der Kündigung der bisherigen Kooperation mit Flexstrom zum 31.03.12. Die offizielle Begründung Verivox bezog sich auf angebliche Beschwerden von Kunden über den Stromanbieter Flexstrom.

Die 15. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg hat den Behauptungen ein Ende bereitet. Verivox darf weder wörtlich, noch sinngemäß weiter behaupten, die Kündigung aufgrund Kundenbeschwerden eingeleitet zu haben. Mit dem aktuellen Stand droht Verivox im Wiederholungsfall ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000,- Euro.

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Quelle: FlexStrom Presse

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