Finnland & Frankreich fallen bei Standard & Poor’s in Ungnade

Ratingagenturen-


Finnland und Frankreich verloren in den Augen der Ratingagentur Standard & Poor’s an Kreditwürdigkeit. Während die Finnen in ihrer Bonität einbüßen mussten, steht Frankreich eine Abstufung noch bevor.

Ökonomen

Ratingagenturen schätzen und prognostizieren. Wenn’s brenzlig wird, dann war es nur eine „Meinung“

Die Euro-Zone hat ein Mitglied mit einem S&P-„AAA“ weniger

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat sich wieder zum Besten gegeben und die Kreditwürdigkeit Frankreichs und Finnlands neu eingeschätzt.

Der Euroraum verlor ein weiteres Mitgliedsland mit der Bestnote „AAA“. S&P hat Finnland die bisherige Top-Bonität entzogen, wie u.a. tagessschau.de (Samstag) berichtete.

In den Augen der S&P Finanzexperten verdient Finnland nur noch die Bonitäts-Note „AA+“. Der Blick nach vorne gebe jedoch stabile Tendenzen Preis. Das Euro-Mitgliedsland weise nur noch schwache Entwicklungen in der Wirtschaft auf. Bestätigt werde diese These auch durch die jüngste Absenkung der Prognosen durch den Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach den negativen Entwicklungen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den vergangenen beiden Jahren, werde Finnland auch im Jahr 2014 mit einer geschrumpften Wirtschaft abschließen.

Zwei Faktoren spielten für die wirtschaftlichen Schwächen Finnlands eine Rolle. Erstens sei der hohe Anteil von rund 10 Prozent der Exporte alleine an Russland von Bedeutung und zweitens befinde sie der Euroraum ohnehin in einer wirtschaftlich schwachen Verfassung.

Die Eurozone hat damit nur noch zwei Mitgliedsländer in ihren Reihen, die von S&P die Top-Note „AAA“ erhalten: Deutschland und Luxemburg.

In der unteren Zone der als noch gut beurteilten Kreditwürdigkeit befindet sich Frankreich. Die von S&P an die zweitgrößte Wirtschaft vergebene Bonitätsnote „AA“ wackelt jedoch. Die Analysten revidierten den bisher „stabilen“ Ausblick zur einem „negativen“. Damit stellt die Ratingagentur für Frankreich eine Abstufung der Bonität in Aussicht. Rückläufige Wirtschaft und hohe Arbeitslosigkeit werden von S&P als Gründe für diesen Schritt vorangestellt. Darüber hinaus werde Frankreich auch in den folgenden Jahren die Maastrichter Kriterien nicht erfüllen können.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.