Fed verzichtete auf Warnung und setzte damit Märkte in Bewegung

US-Konjunktur-


Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verkündete kaum Neuigkeit, sorgte aber mit dem Verzicht auf eine Warnung für viel Bewegung in den Märkten. Gold und Euro fielen, die Aktienwerte und Rohölpreise stiegen.

Wall Street

Fed brachte mit dem Verzicht auf Warnung viel Wirbel in die Finanzmärkte

US-Konjunktur scheint von Außen nun unbeeinflusst zu sein

Es bleibt wie es ist. Der US-Leitzins bleibt auf der Bandbreite zwischen Null und 0,25 Prozent und eine Anhebung „könnte“ noch im Dezember erfolgen, sicher ist das aber nicht.

Aus diesen grundlegenden Aussagen der Fed konnten die Marktteilnehmer nur sehr wenig anfangen. Allerdings nährten die Analysten ihre erneut aufflammenden Fantasien aus dem Weglassen der bisherigen Warnungen vor negativen Einflüssen aus der globalen Wirtschaftsentwicklung. Ganz nach dem Motto: Wenn eine Gefahr für die US-Konjunktur nicht mehr benannt wird, existiert sie damit nicht mehr.

Die europäische Gemeinschaftswährung sackte von ursprünglich gut 1,105 US-Dollar auf nur etwas über 1,09 Dollar ab. Dank des gestärkt angesehenen US-Dollars stiegen auch die Rohölpreise deutlich nach oben. US-Öl WTI legte am Mittwoch um 6,38 Prozent zu und Nordsee-Öl Brent um 4,72 Prozent. Das gelbe Edelmetall Gold verließ den Bereich von über 1.180 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und rutschte auf unter 1.157 Dollar ab.

Profiteure der „vagen“ Fed-Botschaft sind die Aktienhändler. Deren Werte an den Handelsplätzen legten ordentlich zu. Zum Tagesabschluss wiesen der Dax ein Plus von 1,3 Prozent und der Dow Jones ein Plus von 1,1 Prozent auf.





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