Fed Sitzungsprotokoll sorgt für Unruhe in US-Märkte

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Die US-Notenbank Federal Reserve könnte das erst im Dezember verlängerte Anleihenkaufprogramm noch im laufenden Jahr 2013 aprupt beendent und damit die Märkte vor eine große Überraschung stellen. Ein Sitzungsprotokoll der Fed sorgt derzeit für viel Spekulationen.

Noch besteht viel Raum für Spekulationen

Geldflutung USA
Geldschwemme mit US-Dollar
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

In den USA könnte es noch während diesem Jahr zu einer Wende in den Märkten kommen. Nachdem die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) die Gelddruckmaschine durch massive Ankäufe von Anleihen ununterbrochen laufen ließ und quasi die Quelle einer Geldflut darstellte, wird nun darüber spekuliert, ob noch vor Ende 2013 der Stecker von der Notenpresse gezogen wird.

Für die US-Märkte käme der Schritt völlig überraschend, aber offensichtlich steht die Debatte über die Einstellung der Anleihenkäufe bereits im Raum. Aus dem veröffentlichten Protokoll der Sitzung von Anfang Dezember 2012 geht lt. Handelsblatt (Freitag) hervor, dass die Anzahl der Befürworter zu einem Stopp des Kaufprogramms bis spätestens Ende 2013 ansteigt.

Demnach wechseln die Meinungen zwischen einer Einstellung des Programms bereits deutlich vor Ablauf 2013, einen Ankaufstopp zum Ende des Jahres und eine Fortsetzung mit entsprechenden Anpassungen. Spekulativ könnte davon ausgegangen werden, dass dennoch eine Mehrheit im Gremium (FOMC) eine Fortsetzung der Anleihenkäufe innerhalb des Jahres für notwendig halten.

Ökonomen scheinen sich zumindest gedanklich bereits mit verschiedenen Szenarien zu einem Ausstieg auseinander zu setzen. Für möglich wird ein Ausstieg noch im Jahr 2013 gehalten. Danach erscheint eine Anhebung der Zinsen gegen Mitte 2015 bis Anfang 2016 als wahrscheinlich. Anschließend wäre ein Weg für den Verkauf der der Anleihen aus dem Bestand der Fed geebnet, das derzeit einen Volumen von rund 3 Billionen Dollar aufweist.

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