Fed Protokoll im August bringt wenig Klarheit zur Geldpolitik

US-Konjunktur-


Das Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve bringt wenig Klarheit in die zukünftigen Schritte zur Geldpolitik. Das Anleihekaufprogramm wird auf 25 Mrd. Dollar reduziert, aber die Zinsen bleiben trotz zufriedenstellender Konjunkturentwicklungen unverändert auf Tief-Stand.

US Dollar

Fed denkt darüber nach, wie mehrere Billionen Dollar aus den Bilanzen verschwinden könnten

Zinsen bleiben vorerst so wie sie gerade sind

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sorgte für Verwirrung. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll blieben die Marktbeobachter und -teilnehmer mit mehr Fragen als Antworten zurück.

Arbeitsmarkt und Konjunktur in den USA entwickelten sich in den vergangenen Monaten beinahe nach Wunsch, zumindest laut den offiziellen Statistiken. Moderater Aufschwung in der Wirtschaft und steigende Beschäftigtenzahlen veranlassten die Fed zum Reduzieren der monatlichen Anleihekäufe. Die Stimmen für bald steigende Zinsen im US-Markt wurden lauter.

Dennoch sieht Fed-Chefin Janet Yellen derzeit noch keine Veranlassung, die Zinsen in absehbarer Zeit anzuheben. Man wolle noch etwas die Manifestierung der derzeitigen Entwicklung abwarten.

Nach Ansicht der US-Notenbank ist das Ziel bereits in greifbarer Nähe gerückt, aber letztendlich noch nicht erreicht worden. Die letzten Daten zeigten eine Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent. Dennoch gebe es noch ausreichend Potenzial für Verbesserungen.

Die Zinsen bleiben wie sie sind, auf Rekord-Tiefstand. Dennoch fährt die Fed im nächsten Schritt die Anleihekäufe (QE3) um eine weitere Stufe zurück. Die Schrittweite beträgt 10 Milliarden Dollar auf nur noch 25 Milliarden Dollar pro Monat. Im Oktober soll mit dem Anleihekaufprogramm Schluss sein.

Ein „Normalzustand“ der US-Finanzmärkte werde lt. Yellen jedoch bis zu acht Jahre in Anspruch nehmen. Die Fed pumpte im Laufe ihrer Intervention rund 4,5 Billionen Dollar in den Markt. Ein Ausgleich der Bilanzen soll u.a. dadurch erfolgen, indem die Einnahmen fälliger Anleihen nicht mehr in neue Papiere investiert werden. Dieser Schritt soll jedoch erst nach der ersten Maßnahme bei den Zinsen eingeleitet werden.





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