Fed hebt Leitzins erstmals in 2017 an

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Der US-Leitzins wird angehoben. Die Federal Reserve entschied sich am Mittwoch für die Anhebung des Leitzins-Niveaus auf 0,75 bis 1,00 Prozent.

Fed handelt gegen Interesse von Trump

US-Dollar
US-Leitzins steigt erstmals im Jahr 2017

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hob am Mittwoch den Leitzins an und entsprach somit den Erwartungen der meisten Finanzmarktteilnehmer. Der bisherige Zins steigt um 0,25 Prozentpunkte auf den Bereich von 0,75 bis 1,0 Prozent.

Der Arbeitsmarkt und die ansteigende Inflation zeigten eine anhaltend gute Situation, so die Begründung der Fed zur ersten Zinsanhebung im Jahr 2017. Der letzte Schritt wurde im vergangenen Dezember vollzogen.

Für US-Präsident Donald Trump kommt die erneute Straffung der Geldpolitik ungelegen. Der US-Dollar dürfte gegenüber den anderen Währungen zulegen und damit auch die in den USA produzierten Produkte für die Abnehmerländer verteuern. Erklärtes Ziel der US-Regierung sei die Stärkung der US-Wirtschaft u.a. durch die Ankurbelung der Produktionen im Inland bei gleichzeitig höheren Hürden für den Warenimport.

Das nächste wichtige Thema für die US-Wirtschaft folgt nach der Fed-Sitzung prompt. Die Schuldenobergrenze wird erneut erreicht. Diese Grenze gilt es – wie bisher auch schon – um ein weiteres Stück nach oben zu setzen. Derzeit ist der „Prellbock“ bei 20 Billionen US-Dollar fixiert.


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