Fed dreht im Februar Geldhahn um weitere 10 Mrd. Dollar zu

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Der eingeschlagene Weg zur Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe wird von der US-Notenbank Federal Reserve unbeirrt fortgesetzt. Ab Februar werden die Märkte nur noch mit 65 Milliarden Dollar geflutet.

US Dollar

Die Finanzmärkte werden sich schwer tun, sich vom „Gewohnheitsrecht“ zu verabschieden

Der Extra- Geldsegen für die Finanzmärkte wird versiegen

„Schneller als gedacht und früher als erwartet“. Zahlreiche Analysten und Marktbeobachter stehen womöglich vor einer Überraschung. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird mit dem fliegenden Wechsel zwischen dem scheidenden Chef Ben Bernanke und der Nachfolgerin Janet Yellen das Anleihekaufprogramm um weitere 10 Milliarden Dollar pro Monat zurück fahren, wie Handelsblatt Online (Mittwoch) berichtete.

Bereits zum Jahresbeginn schraubte die Fed den Geldhahn um 10 Milliarden Dollar zurück und reduzierte das monatliche Volumen der vom Markt abgefischten Anleihen auf 75 Milliarden Dollar. Die Notenbank verband eine Straffung der Geldpolitik stets mit der Voraussetzung einer auflebenden US-Konjunktur und einer nachhaltigen Verbesserung im Arbeitsmarkt. Die Anzeichen für derart positive Entwicklungen fielen im Januar jedoch eingetrübt aus und die Spekulationen auf die Fortsetzung der aktuellen Geldflut mehrten sich.

Der Fed scheint es nicht besonders zu kümmern. Mit dem Februar wird der Geldhahn wie es die Pläne vorsehen um ein weiteres Stück zugedreht. Sollte mit jeder Sitzung der Fed eine weitere Kürzung um 10 Mrd. Dollar erfolgen, ist bereits Ende Sommer 2014 Schluss mit dem monatlichen Geldsegen für die Börsen und Aktienhändler.

Am Zinssatz wolle die US-Notenbank jedoch noch keine Hand anlegen. An diesem Punkte gelte nach wie vor das gesteckte Ziel, zuerst eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent zu unterschreiten.

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