EZB-Ratssitzung im Juli 2016: Es bleibt wie es gerade ist

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Das Ergebnis der EZB-Ratssitzung am Donnerstag kam wenig überraschend. Die Zinssätze in der Eurozone bleiben auf dem bisherigen Stand und das Anleihekaufprogramm wird unverändert fortgesetzt.

Abwärtsdruck auf Zinssätze bleibt bestehen

EZB Frankfurt
EZB belässt im Juli 2016 alles wie es gerade ist

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) findet auch nach der Ratssitzung am Donnerstag eine unveränderte Fortsetzung. Die Leitzins bleibt auf 0,00 Prozent (Hauptrefinanzierungszins), die Einlagefazilität bei -0,40 Prozent und die Spitzenfinanzierungsfazilität bei 0,25 Prozent.

Tendenziell bleibt allerdings der Abwärtsdruck auf die Zinswerte bestehen. Der EZB-Rat gehe davon aus, dass die Leitzinsen für einen längeren Zeitraum und weit „über den Zeithorizont“ des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden.

An den Anleihekäufen im monatlichen Umfang von 80 Milliarden Euro will die EZB derzeit bis Ende März 2017 festhalten. Falls erforderlich könne diese Maßnahme auch verlängert werden, sollte sich bis dahin keine „nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung“ erkennen lassen. Das Ziel der EZB ist die Anhebung der Inflation auf knapp 2 Prozent.


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