EZB-Rat beschließt Erweiterung Anleihekaufprogramm

Euro-Krise-


Der EZB-Rat beschließt in seiner letzten Sitzung im Jahr 2016 das Beibehalten der aktuellen Leitzinsen und eine Fortsetzung des Anleihekaufprogramms bis März 2017 im ausgeweitete Umfang.

EZB hält offenes Ende für Anleihekäufe bei

EZB
EZB setzt ultralockere Geldpolitik fort

Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt nach ihrer Sitzung im Dezember 2016 die Zinssätze auf 0,00 Prozent (Hauptrefinanizierungszinssatz), 0,25 Prozent (Spitzenrefinanzierungsfazilität) und -0,40 Prozent (Einlagefazilität). Diese Leitzinsen werden voraussichtlich für längere Zeit Bestand haben und auch auf niedrigem Niveau verbleiben, so die Zentralbank.

Darüber hinaus beschloss der EZB-Rat das Anleihenkaufprogramm im aktuellen Umfang von monatlich 80 Milliarden Euro bis Ende März 2017 fortzusetzen. Ab April 2017 erfolgt voraussichtlich eine Reduzierung der Anleihenkäufe auf 60 Milliarden Euro mit Laufzeit bis Ende Dezember 2017. Sollten es die Umstände erfordern, werde es eine weitere Verlängerung geben, bis der „EZB-Rat eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung erkennt, die mit seinem Inflationsziel in Einklang steht“.

Sollten Finanzierungsbedingungen und Inflationsentwicklung nicht den gewünschten Fortschritt aufweisen, werde der EZB-Rat das Kaufprogramm im Umfang bzw. in der Dauer ausweiten.

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Den Sparern weht ein eisiger Wind entgegen.


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