EZB knackt mit Anleihekaufprogramm die 2-Billionen-Marke

Geldpolitik-


Die Europäische Zentralbank knackte mit ihrem Anleihekaufprogramm die Marke von 2 Billionen Euro. Das Ende der Fahnenstange ist dadurch planmäßig noch nicht erreicht.

Kreditinstitute werden mit Geld überschwemmt

EZB-Frankfurt
EZB hat Anleihen für den Preis von 2 Billionen gekauft

Mit ihrem fleißigen Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen hat die Europäische Zentralbank (EZB) inzwischen die Marke von 2 Billionen Euro übertroffen. Mit Stichtag 28. Juli hatte die EZB in ihren Bilanzen eine Summe von 2,01 Billionen Euro stehen, wie boerse-online berichtete.

Überraschend ist diese enorm hohe Summe jedoch nicht. Geplant sind nach zweimaliger Verlängerung des Anleihekaufprogramms rund 2,28 Billionen Euro bis Ende Dezember 2017. Das Ankaufprogramm startete die Euro-Hüterin in Begleitung von extrem niedrigen Zinsen im März 2015.

Primäres Ziel des Anleihekaufprogramms sei die Motivation der Kreditinstitute zur Vergabe von mehr Krediten an die „Realwirtschaft“. Dadurch solle auch die gewünschte Inflation angekurbelt werden. Die EZB bezeichnet eine Inflationsrate bei knapp 2 Prozent als „Geldwert-Stabilität“.

Die Risiken für den Anleihekauf trägt über die Verbindung mit den nationalen Notenbanken innerhalb der Eurozone der jeweilige Steuerzahler.


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