EZB hält an Geldpolitik fest und kündigt massive Lockerungen an

Finanzmärkte-


Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Leitzins auch im Oktober 2015 beim bisherigen Stand, kündigt aber weitere Lockerungen in ihrer Geldpolitik an.

EZB

EZB ändert derzeit nichts an Geldpolitik, kündigt allerdings drastische Maßnahmen an

60 Mrd. Euro pro Monat erwiesen sich als bisher zwecklos

Am Donnerstag verkündete EZB-Chef Mario Draghi nach der Ratssitzung das Festhalten an den gegenwärtigen Leitzinsen im Euroraum, stellte aber massive Lockerungen in der Geldpolitik in Aussicht.

Die bisherigen Maßnahmen reichten offensichtlich nicht aus, die Inflation in der Eurozone nach oben zu treiben. In den letzten Monaten näherte sich die am Verbrauchpreisindex angelehnte Teuerungsrate sogar weiter der Null. Rund 60 Milliarden Euro pumpt die EZB seit März dieses Jahres durch Anleihekäufe jeden Monat in die Finanzmärkte. Es hat nichts gebracht. Nun hält sich die Notenbank die Option offen, noch vor Jahresende die Geldschleusen noch weiter zu öffnen.

Zum gestrigen Tageseinstieg notierte der Euro bei gut 1,13 US-Dollar und hielt diesen Stand bis über die Mittagszeit hinweg. Der Devisenmarkt reagierte prompt auf Draghis Botschaft und schickte den Euro auf eine steile Talfahrt. Die Gemeinschaftswährung fand sich nach kurzer Zeit bei einem Stand von rund 1,115 Dollar wieder.

Auf dem ursprünglichen Plan der EZB-Anleihekäufe stand ein Gesamtvolumen von gut 1,1 Billionen Euro bis September 2016. Dieses Programm dürfte trotz des gegenwärtigen Ausbleibens erweiterter Maßnahmen inzwischen überholt sein.





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