EZB bringt mit vorgezogenem Anleihekaufprogramm die Börsen zum Jubeln

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Die EZB kündigte ein vorgezogenes beschleunigtes Anleihekaufprogramm in den Monaten Mai und Juni an. Damit soll die regelmäßig eintretende Sommerflaute kompensiert werden. Die Teilnehmer an den Börsen jubeln, während der Euro nach der angekündigten erweiterten Geldflutung in den Keller abrutscht.

EZB

Vorgezogenes beschleunigtes Anleihekaufprogramm durch die EZB noch vor Sommer 2015

Der 60-Milliarden-Durchschnitt soll beibehalten werden

Die Aktienmärkte jubeln und die große Freude über den EZB-Segen ist am Dienstag klar am Dax abzulesen. Die Europäische Zentralbank plant die Geldschleusen in den Monaten Mai und Juni noch weiter aufzudrehen, indem sie das im März gestartete Anleihekaufprogramm noch vor dem Sommer massiv beleben will.

Mehr Liquidität in den Finanzmärkten ist für die Papierwerte an den Handelsplätzen wie Treib- und Schmierstoff zugleich. Der Dax sprang mit einem großen Satz nach oben. Dem Euro schmeckt die Ankündigung einer beschleunigten Geldschwemme noch vor dem Sommer 2015 ganz und gar nicht. Der durch den schwächelnden US-Dollar ausgebaute Vorsprung ist jäh dahin geschmolzen.
Die Gemeinschaftswährung sackte bereits am Montag von gut 1,145 auf 1,135 US-Dollar ab und die Abwärtstour am Dienstag dürfte bei zwischenzeitlichen 1,1188 Dollar am frühen Nachmittag noch nicht beendet sein.

Die EZB beabsichtigt mit dem „beschleunigten Anleihekauf“ in den Monaten Mai und Juni den regelmäßig im Sommer abflauenden Anleihemarkt auszugleichen. Das geplante Kaufvolumen von durchschnittlich monatlich 60 Milliarden Euro soll erhalten bleiben.

Alleine die Ankündigung durch die EZB verursachte bei den wichtigsten Aktienwerten einen sprunghaften Anstieg nach oben. Das aufgeklebte Maßnahmen-Etikett, mit den Anleiheankäufen die Inflation nach oben zu treiben sowie Konjunktur in der Eurozone anzukurbeln, verblasst zusehends.





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