Extremer Einbruch bei Steuereinnahmen erwartet

Corona-Politik –


Aus „überraschenden Mehreinnahmen“ bei den Steuern wurde binnen weniger Monate ein „überraschendes Desaster“ von Mindereinnahmen. Die Steuergeldtreuhänder rechnen mit einem 3-stelligen Rückgang.

Kristallkugel

Der Blick in die trübe Kristallkugel sei dieses Jahr besonders schwierig

Schwarze Null soll wohl rückwärtig abgewickelt werden

Zu „überraschenden Mehreinnahmen“ bei den Steuern wird es im Jahr 2020 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht kommen. Im Gegenteil. Der Umfang der Steuermindereinnahmen dürfte so manch bereits angeschlagene Gemüt in tiefe Depressionen stürzen. Der oberste Verwalter des Steuergeld-Treuhänders Olaf Scholz (SPD) sowie die Finanzminister der Länderebene rechnen mit dramatischen Einnahmeeinbrüchen. Um rund 100 Milliarden Euro weniger Steuern werden es Ende des Jahres 2020 sein, so die aktuelle Einschätzung und als Vergleichsbasis dient dafür lediglich die im Herbst durchgeführte Prognose. Über diese neue Einschätzung berichtet das Handelsblatt (Freitag) unter Berufung auf die „eingefleischten Schätzer“ des Arbeitskreises der Steuerschätzer. Nächste Woche am Donnerstag soll voraussichtlich die offizielle neue Schätzung veröffentlicht werden.

Sollten bis dahin an den vermuteten 100 Milliarden Euro Minder-Steuereinnahmen festgehalten werden, so läge die aktuelle Schätzung um 16 Milliarden höher als die zuletzt vom Bundesfinanzministerium vertretene Position. Da schließlich das Jahr 2020 bereits um mehr als ein Quartal aufgebraucht ist, musste auch für das kommende Jahr 2021 eine Schätzung entwickelt werden. Demnach werden Bund, Länder und Kommunen im kommenden Jahr um zwischen 40 und 50 Milliarden Euro weniger Steuern einkassieren können.

Vermutlich werden die tatsächlich erreichten Zahlen erheblich von den aktuell aufgestellten Eckpfeilern abweichen. Präventiv wurde zu den Einschätzungen hervorgehoben, dass die Prognosen in diesem Jahr besonders schwierig seien. Dies liege neben den zahlreichen Steuerhilfen und Steuer-Ratenzahlungen für Unternehmen auch am größten Wirtschaftseinbruch seit dem Bestand der Bundesrepublik.

Die ohnehin schon gestrichene „Schwarze Null“ im Bundeshaushalt scheint nun auch rückwirkend eliminiert zu werden. Mit der Neuaufnahme enormer Schulden wollen die als euphemistisch bezeichneten „Geldgeber“ offenbar die entgangenen Zinszahlungen nachträglich einkassieren. Natürlich auf Kosten der in der Regel wertschöpfenden Steuerzahler.

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