Eurozone & EU im Jahr 2018 mit Defizit

Konjunktur –


Die Eurozone und die EU fuhren im Jahr 2018 jeweils insgesamt ein Defizit ein. Das Gesamtbild ergibt nach wie vor Zahlen, die eine theoretische Aufnahme in die Währungsgemeinschaft verhinderten.

In Sachen Schuldenquote stehen Estland und Griechenland gegenüber

Europa Spiel
Schuldenquoten weit über das eigentlich Erlaubte

Die öffentlichen Haushalte innerhalb der Eurozone erwirtschafteten im Jahr 2018 ein Defizit von 0,5 Prozent und innerhalb der EU 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Allerdings fiel im gleichen Jahr die jeweilige Schuldenquote in der Eurozone auf 85,9 Prozent (87,8 % im Jahr 2017) und in der EU auf 80,4 Prozent (82,1 %) ab, so Eurostat. Die öffentlichen Schulden lagen Ende 2018 bei rund 9,930 Billionen Euro in der Eurozone und und 12,789 Billionen Euro in der EU.

Somit erfüllen weder die Eurozone, noch die EU als Gesamtbild ein Kriterium nach Maastricht, das eine Schuldenquote von höchstens 60 Prozent des BIP zuließe. Die Bundesrepublik, welches diese Schuldenquote als erstes Mitgliedsland überschritt, wies Ende 2018 eine Schuldenquote von 61,9 Prozent auf. Zu den „Mustermitgliedern“ zählen u.a. Dänemark (34,2 %), Tschechien (32,6 %) und Estland (8,4 %). Das Schlusslicht bildete wenig überraschend das „gerettete“ Griechenland mit einer Schuldenquote von 181,2 Prozent. Portugal hatte mit 122,2 Prozent etwas über das Doppelte des eigentlich Zulässigen, wurde aber von Italien mit 134,8 Prozent noch übertrumpft.

Zu den Ländern mit einem Plus anstatt eines Defizits im Jahr 2018 zählen Bulgarien (1,8%), Bundesrepublik (1,9 %) und Luxemburg (2,7 %). Griechenland lag um 1 Prozent im Plus. Zypern verletzte mit einem Defizit von -4,4 Prozent und einer Schuldenquote von 100,6 Prozent gleich zwei Maastricht-Richtlinien. Neben der maximalen Schuldenquote von 60 Prozent des BIP dürfte ein Mitgliedsland lediglich maximal 3 % Defizit des BIP einfahren.

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