Euro und Börsen quittieren Zypernrettung mit Kursanstiegen

Börsen nach Zypern-


Die Börsen haben die Botschaft einer (vorübergehenden) Krisenlösung dankbar aufgenommen und die Entwicklung mit Kursanstiegen quittiert. Der Euro kletterte gleichzeitig über die 1,30 Dollar-Marke.

Asiens Börsen reagierten mit Kursanstiegen

Konjunktur Börsen
Verhalten positive Reaktionen der Märkte

Mit der Einigung um Zyperns Rettungspaket zeigt sich wiederholt, dass nur eine einzige Nachricht aus Brüssel bereits ausreicht, um die Börsen bzw. Märkte rund um den Globus zu verändern.

Sorgten die ersten „Rettungsvariante“ für Zyperns Banken durch die geteilte Abgabe von 6,75% bzw. 9,9% aller Spareinlagen und den darauf folgenden „Tumult-artigen Kritiken“ gegen Brüssel noch für Kursabstürze und einem mächtigen Rutsch des Euros gegenüber den Dollar, setzte mit der Verkündung der „endgültigen“ Rettungslösung heute in der Früh eine Umkehrbewegung ein.

Die Börsen in Asien sind „in der Zeit voraus“ und handelten bereits mit positiven Vorzeichen. Die japanische Börse in Tokio hatte gleich nach dem „Startschuss“ Montagfrüh deutlich zulegen können. Der Nikkei-Index legte um 207,93 Punkte zu, bzw. um plus 1,69 Prozent zu und notierte auf 12.546,46 Punkte.

Begründet werden die Kursgewinne u.a. durch den Anstieg des Euros gegenüber den Dollar. Besonders Unternehmen, die in der Gemeinschaftswährung engagiert sind, konnten vom „Push aus Brüssel“ profitieren.

Euro klettert über die 1,30 Dollar Marke
Immerhin stieg die gemeinschaftliche Währung der Euro-Zone bis auf knappe 1,305 US-Dollar. Die Differenz zwischen dem Kurs während der Verhandlungsphase und unmittelbar nach der Verkündung der „frohen Botschaft“ eines geretteten Zyperns liegen 0,5 Cent.

Gold erhält eine leichte Mattierung
Zur Eröffnung notierte die Feinunze Gold bei 1.605,5 US-Dollar, kletterte zwischenzeitlich auf 1.613,40 USD und befindet sich derzeit auf einem Abwärtstrend. Offenbar konnte die „versteckte Botschaft einer gesicherten Eurozone“ die Anleger ins Edelmetall noch nicht erreichen oder nicht davon überzeugen.

Der nachhaltige Vertrauensbruch in die Euro-Zone durch den ursprünglich geplanten Zugriff auf die Vermögen der Privatsparer wird so schnell nicht mehr aus dem Gedächtnis der Märkte zu streichen sein. Im Gegenteil. Prompt folgte mit der Einführung der Kapitalverkehrskontrolle in Zypern ein „knallharter“ Gesetzesbruch der Maastrichter Verträge.

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