Euro-Crash und Zusammenbruch Finanzsystem unausweichlich

Finanzkrise-


Der Euro wird in die Brüche gehen und ein Crash des Finanzsystems ist unausweichlich, es wäre keine Frage ob, sondern wann. Die Besteller-Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich (Der Größte Raubzug der Geschichte) sehen gar keine andere Möglichkeit als dass die gigantische Blase jemals vor dem Platzen bewahrt werden könne.

Die Politik folgt den Wünschen der mächtigen Finanz-Lobby

Crash Finanzsystem
Finanzsystem und Euro zum Scheitern verurteilt
Bild: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Ein Prozess des überfälligen aber am Ende doch schmerzhaften Erwachens vollzieht sich derzeit langsam aber dennoch fortschreitend bis in die bisher verschlafenen deutschen Wohnzimmer. Auf diesen Nenner gebracht und ausführlich geschildert haben es die beiden Ökonomen und Buchautoren Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem Besteller-Werk „Der größte Raubzug der Geschichte“.

In einem Interview mit Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) (Freitag) erklärten die beiden Bestseller-Autoren, warum die Politik sowie die mächtige Industrie vor immer größeren Schwierigkeiten stehen, den Menschen einen Weg aufzuzwingen, der letztendlich nur zur Bereicherung einiger weniger Auserwählte und der Konsum- und Schuldenversklavung der Bürger diente.

Zahlreiche Menschen wären bereits sehr verunsichert und spürten sehr deutlich, dass „etwas nicht stimmt“ mit unserer vermeintlich heilen Politik- und Konsumwelt. Die Leute hätten ein „ungutes Bauchgefühl und merken, dass in der Finanzwelt einiges außer Rand und Band ist“, erklärte Weik der DWN. Derzeit würde sich jedoch ein „epochaler Wandel“ vollziehen, in dem sich die Leute von den „geworfenen Nebelkerzen“ der Politik und Finanzindustrie einfach so „einlullen“ ließen. Als Tatsachen hingestellte Thesen würden verstärkt hinterfragt werden.

„Die Lösung wird der finanzielle Crash sein“
Bisher bot die Politik einzig als Lösungsansätze die Maßnahmen, enorme Mengen von Geld in das Finanzsystem zu pumpen, um den Kreislauf künstlich am Leben zu erhalten, so Co-Autor Friedrich zur DWN. Offensichtlich wird die Schulden- und Finanzkrise dadurch bekämpft, dass man frisches Öl ins lodernde Feuer gießt. Zu niedrige Zinsen und viel zu billiges Geld wären der Grund für das Entstehen der Krise gewesen und nun wird die Krise mit „historisch niedrigen Zinsen und unvorstellbar viel billigem Geld“ bekämpft, so Weik. Die Krise ist nicht lösbar. Es wäre keine Frage ob, sondern wann der Crash kommen wird und „die Lösung wird der finanzielle Crash sein“, fügte der Buchautor hinzu.

Seit 2008 würde die Politik unverantwortlich handeln und aus ökonomischer Sicht eine „volkswirtschaftliche Schadensmaximierung“ betreiben. Letztendlich könne der Crash nur mit einer radikalen Kehrtwende um 180 Grad gelingen, aber für diese Richtung gäbe es keinerlei Anzeichen. Das System wäre bereits unkontrollierbar, so Friedrich. Derzeit wäre so viel Geld im System wie noch niemals zuvor. Der Crash könne überhaupt nicht mehr verhindert werden, fügte Weik hinzu.

Die Finanzlobby zeigt den Weg wohin es gehen soll
Die Derivate Geschäfte werden als eine tickende Zeitbombe mit massivster Sprengwirkung immer sichtbarer. Die ersten kleinen „Detonationen“ können bereits an der italienischen Traditionsbank Monte dei Paschi di Siena, der spanischen Santander Bank sowie an der Deutschen Bank beobachtet werden.

Deshalb würden die Geschäfte mit Derivaten noch längst nicht eingestellt, oder zumindest entschärft werden. Die „mächtigste Lobby der Welt, die Finanz-Lobby“ will es nicht, so Friedrich. Völlig egal ob es sich um Basel 3 oder die Finanztransaktionssteuer handelte, diese Dinge wären von der Finanzlobby nicht erwünscht. Aus diesem Grund wären diese Dinge bisher auch nicht umgesetzt worden, da es einfach um zu viel Geld ginge und die Hebel für „maßlose Gewinne“ einfach zu verlockend wären, erklärte der Buch-Autor der DWN.

„Es war alles schon mal da“
Der Euro wird zerbrechen, es ist nur eine Frage des Zeitpunkts, so Weik und legte mit „zwei Tagen, zwei Wochen oder einigen Jahren“ ein großes mögliches Zeitfenster vor. Derzeit würden die Politiker nur darum bemüht sein, das bereits gescheiterte System um jeden Preis so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Die letzte europäische Währungsunion ging im Jahr 1924 zu Bruch. Auslöser für den damaligen Untergang der lateinischen Münzunion war „ironischer weise“ Griechenland, so Buchautor Friedrich. Der heutige Euro basierte lediglich auf dem schlechten und dünnen Fundament des Vertrauens. Aber letztendlich gründet die Gemeinschaftswährung nur auf eine „beispiellose Serie von Vertragsbrüchen, Lügen und Betrug“, so Friedrich.


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