EU28 & ER 18: Industrieproduktion im August 2014 kräftig eingebrochen

EU Konjunktur-


Im August 2014 ist in der Eurozone die Produktion der Industrie gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent gesunken. Innerhalb der gesamten EU ging die Industrieproduktion um 1,5 Prozent zurück. Deutschlands Produktion ging um 4,1 Prozent zurück.

Industrie

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Die Industrieflaute im August 2014 dürfte so bald kein Ende finden

Die saisonbereinigte Industrieproduktion im Euroraum fiel im August 2014 gegenüber dem Juli 2014 um 1,8 Prozent, so die Einschätzungen des statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat).

Besonders rückläufig waren mit einem Minus um 4,8 Prozent die Produktionen von Investitionsgütern. Ein ähnliches Bild auch im Raum EU28 mit einem Minus um 4,3 Prozent.

Die größten Rückgänge der Industrieproduktion wiesen die Länder Ungarn (-4,1%), Deutschland (-4,3%) und Ungarn (-5,8%) auf. Dagegen konnten die Mitgliedsstaaten Niederlande (+1,3%), Portugal (+3,1%) und Dänemark (+6,9%) zulegen.

Im Jahresvergleich stagnierte die Industrieproduktion in der Eurozone um 1,9 Prozent, maßgeblich angetrieben durch die Rückgänge in der Produktion von Investitionsgütern (-3,7%), Energie (-3,5%), Gebrauchsgütern (-2,9%) und Vorleistungsgütern (-1,1%).

Innerhalb eines Jahres ging die Industrieproduktion in den EU-Mitgliedsländern Kroatien (-4,7%), Litauen (-4,9%), Griechenland (-6,0%) und Malta (-7,0%) am stärksten zurück, während die Länder Portugal (+3,9%), Slowenien (+4,6%), Luxemburg (+5,6%) und Irland (+18,3%) zulegen konnten.





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