EU-Kommission gestaltet sich Gehälter mit großer Freizügigkeit

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Die EU-Kommission scheint nicht darum bemüht zu sein, die Gehälter und Pensionen für das EU-Personal den wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen. Statt um 1,8 Prozent sollen Gehälter und Pensionen nun um freizügige 3,3 Prozent angehoben werden, rückwirkend bis zum 01. Juli 2016.

Weitere 18 Millionen Euro vom Steuerzahler zu tragen

Profite
EU-Personal abgekoppelt von der Realtität

Das Wirtschaftswachstum in der EU wird 2016 voraussichtlich 1,9 Prozent betragen. Die Teuerungsrate über das gesamte Jahr wird weit unter 1 Prozent betragen. Im Oktober betrug die Inflationsrate in der EU gerade mal 0,5 Prozent und damit wurde der bisherige Jahres-Spitzenwert markiert.

Weder Wirtschaftswachstum, noch die Teuerung würden eine Anhebung der Bezüge des EU-Personals um 1,8 Prozent rechtfertigen. Die EU-Kommission rechnete mit einer entsprechenden Anpassung der Gehälter und Pensionen für Kommissionsmitglieder. Diese Pläne sind nun verworfen worden. Die Anhebung der Bezüge wird stattdessen 3,3 Prozent betragen und zwar rückwirkend bis zum 1. Juli, wie BILD (Freitag) unter Berufung auf interne Informationen des Haushaltsausschusses des EU-Parlaments berichtete. Die deutliche Aufstockung gehe aus den Unterlagen von EU-Personal-Kommissarin Kristalina Georgieva hervor

Man greift also in die Vollen und dem EU-Steuerzahler kostet diese selbst verfügte Gehalts- und Pensionsanhebung trotz „magerer Zeiten“ rund 18 Millionen Euro zusätzlich.


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