EU-Kommission erwürfelte neue Konjunkturdaten 2020 / 2021

Konjunktur –


Neue Zahlen zu der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone und in der EU. Die im Frühjahr von div. Experten aufgestellten Thesen gelten als überholt. Unerwartet eingetroffene Entwicklungen erfordern auch eine neue Kaffeesatz-Interpretation.

Würfelspiel

Egal was die Würfel ergeben. Es muss nur irgendwie begründet werden

Es verlief so ziemlich alles anders als erwartet

Die EU-Kommission folgt der allgemeinen Regel, ausgehend von einem aktuellen Umfeld Prognosen für die Zukunft zu erstellen, nur um diese Weissagungen nach einer kurzen Zeit aufgrund eines veränderten Umfelds für den gleichen Zukunftsraum anzupassen. So sah die EU-Kommission, bzw. deren Berater, im vergangenen Frühjahr die Wirtschaft im Wirtschaftsgebiet des Euros im Jahr 2020 um 7,7 Prozent und in der Wirtschaftszone EU um 7,4 Prozent schrumpfen. Diese Zahlen gelten nach rund drei Monaten als überholt. Aktuell vermuten die „Wirtschaftsexperten“ eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent im Eurogebiet und um 8,3 Prozent in der EU.

Im Gegenzug gehen die hochdotierten EU-Kaffeesatzleser von einem Wirtschaftswachstum um 6,1 Prozent in der Eurozone im kommenden Jahr 2021 aus. Die Wirtschaftsleistung der EU wird im gleichen Zeitraum um 5,8 Prozent zulegen, so die Prophezeiung mit dem Blick auf die aktuelle Lage. Für beide handelsrechtliche Wirtschaftsräume schraubte die EU-Kommission ihren im Frühjahr gezeigten Optimismus etwas nach unten.

Da in den vergangenen Jahren vor allem die von den Ölpreisen dominierten Energiekosten einen erheblichen Einfluss auf die jährlichen Inflationsraten hatten, üben sich die EU-Analysten wiederholt in der Expertise der vorhergesagten Ölpreisentwicklungen. Die vor rund drei Monaten erstellte Prognose wurde kurzerhand von einen im „überraschend“ ausgeprägten Ölpreisanstieg zwar von einer Seite torpediert, aber den Rettungsanker fanden die Experten in einer schwächeren Konjunkturbelebung als „erwartet“ sowie den Maßnahmen zu den Mehrwertsteuern. Diese wirkten auf die Inflation absenkend ein, so die Erklärung. Dies treffe auch auf die stärker als „angenommen“ gestiegenen Lebensmittelpreise zu. Damit wären die Konsumenten angehalten, sich von Lebensmitteln verstärkt abzuwenden, um sich von anderen Bestandteilen des virtuellen statistischen Warenkorbes zu ernähren. Dann erst ginge die Rechnung auf. Unterm Strich blieben lt. EU-Kommission, bzw. deren Beratern, eine durchschnittliche Inflation von 0,3 Prozent für das Jahr 2020 und 1,1 Prozent im kommenden Jahr 2021.

Mit diesen Prognosen wird sich die Experten-Runde der EU voraussichtlich in den Sommerurlaub verabschieden, um nach ihrer Rückkehr mit neuen Voraussagen und Erklärungsversuchen aufzuwarten.

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