Ernüchterung um Integration der Migranten und Flüchtlinge

Migrationskrise-


Die Realität scheint nun auch die ehemals optimistisch eingestellten Analysten einzuholen. Aus der Integration der Migranten und Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt wird wohl nichts werden, zumindest nicht so schnell. Ifo-Chef Fuest sieht keine Vorteile für die Wirtschaft mehr und BA- und BAMF-Vorstand Weise sieht einen Großteil der Zugewanderten in die Grundsicherung fallen.

Vom einstigen Optimismus blieb kaum mehr was übrig

Prognose
Analysten blickten offenbar durch rosa Gläser

So langsam macht sich die Ernüchterung breit. Die Integration der Migranten und Flüchtlinge wird wohl nicht so klappen, wie man es vor rund einem Jahr selbst ausgemalt hatte. Die Bundesrepublik werden von den vielen Zugewanderten kaum bis nicht profitierten, so die inzwischen pessimistische Einstellung von Clemens Fuest, Chef des Münchner ifo-Instituts. „Viele optimistische Prognosen des letzten Jahres sind inzwischen kassiert worden“, so Fuest zur BILD. Inzwischen sei klar, dass es durch die Flüchtlinge kein „zweites Wirtschaftswunder“ geben wird.

Es sei kaum möglich, die genauen Erträge und Kosten durch die Zuwanderung seriös zu benennen, aber angesichts der mangelhaften Schuldbildung und Berufs-Qualifikation solle man nicht zu viel erwarten, so der ifo-Chef.

Sehr nahe am Arbeitsmarkt befindet sich Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Vorstand des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Für ihn sei bereits absehbar, dass die Integration der Migranten und Flüchtlinge eine langwierige Aufgabe ist, die auch viel kosten wird. Von den Zugewanderten seien zwar 70 Prozent erwerbsfähig, aber ein großer Teil von ihnen werde zunächst in die Grundsicherung fallen, so Weise zur BILD. Der Anteil der angekommenen Akademiker sei gering, rund 10 Prozent. Der Anteil der Zugewanderten, die zwar keine Berufsausbildung haben, aber eine praktische Berufsausbildung vorweisen können, liege bei 40 Prozent. Die BA setze nun alles daran, die Migranten und Flüchtlinge so schnell wie möglich in die Jobcenter zu bringen.


Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.